Die wachsenden Anforderungen beim Testen von Automotive-Komponenten, Steuergeräten, Radar und kamerabasierten Sensoren in den Bereichen des Autonomen Fahrens und der Konnektivität erfordert hochintegrierte Plattformtester. Analog zur Sensorfusion werden auch im Testerbau immer mehr Schnittstellen und Technologien vereint. Entsprechend erweitert Softwareentwickler Noffz sein Angebot an Prüfsystemen im Bereich Radar-Test basierend auf dem NI VRTS (Vehicle Radar Testsystem). So will das Tönisvorster Unternehmen etwa Lösungen für die Validierung oder Fertigung erarbeiten

Testsystem

Der Firmensitz von Noffz in Tönisvorst. Noffz

Aufbauend auf der Universal-Tester-Platform von Noffz ist der NI VRTS für den Produktionstest in eine vollautomatische Testlösung integriert. Der neue RF-Adapter „Radar“ UTP 5060 und das kombinierte End-of-Line-Testsystem sind in der Lage, den Radarsensor und seinen Multi-Beam in unterschiedlichen Abstrahlwinkeln zu testen. Mithilfe von Portalsystemen oder Robotern lässt sich die Radar-Sensors-Test-Lösung für einen hohen Volumendurchsatz innerhalb eines geringen Aufbauraumes automatisieren.

Für vernetzte Steuergeräte etwa in Infotainment-Systemen entwickelte Noffz ferner den 4-fach-Funktionstester UTP 9011. Das System für parallelsiertes Testen in der High-Volume-Produktion ist in der Lage, mehrere RF-Schnittstellen über Antennen zu testen. Mit der Nutzung von 16 Ports des NI-Wireless-Test-Systems können zum Beispiel vier Prüflinge mit vier Antennen parallel mit verschiedenen Standards (WLAN, Bluetooth, GPS, LTE) geprüft werden.

Nicht nur das Testen in der Produktion steht im Fokus des Unternehmens, sondern auch die Validierung sowie Fehlersuche in Entwicklungsabteilungen und Prüffeldern. Hierzu wird in enger Kooperation mit NI die ATE-Core-Systemkonfiguration eingesetzt, um die Standardracks und neuen Power Supplies von NI in die Anwendungen einfließen zu lassen.