Siemens VDO werden drei von vier Vorständen verlassen.

Siemens VDO werden drei von vier Vorständen verlassen.

Im Zuge der Übernahme des Regensburger Automobilzulieferers Siemens VDO Automotive durch Conti werden offensichtlich drei von vier Vorständen das Unternehmen verlassen. Dies erfuhr die „Mittelbayerische Zeitung“ aus gut informierten Kreisen und berichtet auf ihrer Website.

Danach verbleibt vom aktuellen Vorstand – dem Vorsitzenden Wolfgang Dehen sowie Dr. Klaus Egger, Reinhard Pinzer und Helmut Matschi – nach dem endgültigen Erwerb von VDO nur noch letzterer in der neuen Continental AG. Matschi soll mit Dr. Ralf Cramer und Dieter Rogge zum Vorstand einer „VDO AG“ bestellt werden. Auf Nachfrage der MZ bestätigte gestern ein Conti-Sprecher, dass die neue VDO AG eine aus rechtlichen Gründen notwendige Einheit sei. Das operative Geschäft werde in Divisionen und Geschäftseinheiten organisiert, dort liege auch die Verantwortung für die Kunden und Märkte, die Produkte und das Ergebnis.

Die Mitarbeiter wurden durch eine „Organisationsmitteilung“ vom Vorstand über die künftigen Strukturen informiert.