Die ODVA hat bekannt gegeben, dass sie eine neue Special Interest Group (SIG) für Ethernet/IP in der Prozessindustrie bilden wird. Die SIG will die Ethernet/IP-Spezifikation für drei wichtige Anwendungsfälle im Bereich Automatisierung in der Prozessindustrie zu optimieren: KommunikationFeldgerät-zu-Industrial-Control-System, Feldgerät-zu-Plant-Asset-Management und Feld-zu-Unternehmensebene. Das Aufgabengebiet der SIG will die Akzeptanz von Ethernet/IP in der Prozessindustrie vorantreiben. Sie konzentriert sich zunächst auf die Integration von Feldgeräten in industrielle Steuerungssysteme sowie die damit verbundenen Diagnosedienste. „Die SIG für Ethernet/IP in der Prozessindustrie wird den Mitgliedern der ODVA einen Ort bieten, an dem sie sich auf die technischen Anforderungen konzentrieren können, die für Prozessanwendungen oft einzigartig sind“, so Katherine Voss, Executive Director der ODVA.

Energie sparen mit Kommunikation

Die frisch im November veröffentlichte Ethernet/IP-Spezifikation  bietet die Möglichkeit, Energiespar-Funktionen zu integrieren, damit Geräte im Produktionsbetrieb effizienter sind. Das Update ist das neueste Produkt der ODVA-Initiative zur Optimierung der Energienutzung. Damit baut die Organisation auf ihre Technologien zur Überwachung und dem Management von Energie für Endbenutzer und OEMs auf. Frühere Phasen der Arbeit führte zu Standardwerkzeugen und Methoden für die Energiebilanzierung von Ethernet/IP, die bei der Energiebewertung und -überwachung helfen, und zu Standard-Netzwerkdiensten für das Senden von Befehlen an Automatisierungsgeräte, die nicht im Einsatz sind, um sie in den Ruhezustand zu versetzen. „Bis 2035 wird der globale Industrieenergieverbrauch voraussichtlich um 40 % von vor der Rezession ansteigen – ein Großteil davon in den Schwellenländern“, erläutert Katherine Voss die Dringlichkeit Energie einzusparen.

SPS IPC Drives 2014
Halle 2, Stand 458