Die Preisträger des Österreichischen Mechatronik-Preises MEC 2009 (v.l.n.r.): Daniel Alberer (JKU Linz), Martin Heinisch (JKU Linz), Sergiy Antonov (TU Wien), Markus Andres (FH Vorarlberg), Simon Reith (HTL Steyr), Christian Weiß (HTL Steyr) (Bildquelle:

Die Preisträger des Österreichischen Mechatronik-Preises MEC 2009 (v.l.n.r.): Daniel Alberer (JKU Linz), Martin Heinisch (JKU Linz), Sergiy Antonov (TU Wien), Markus Andres (FH Vorarlberg), Simon Reith (HTL Steyr), Christian Weiß (HTL Steyr) (Bildquelle:

In Linz ist der Österreichische Mechatronik-Preis (MEC) 2009 vergeben worden. Ausgezeichnet wurden die besten mechatronischen Studienarbeiten in fünf Kategorien. Den Preis für das beste Abschlussklassen-/Maturaprojekt einer oberösterreichischen Höheren Technischen Lehranstalt HTL erhielten Simon Reith und Christian Weiß. Die Projektarbeit mit dem Titel „Range Extender“ befasst sich mit der Aufgabe, ein bestehendes System einer Freikolbenmaschine, die eine Hydraulikeinheit antreibt, zu einer Hubkolbenverbrennungsmaschine mit integriertem Lineargenerator weiter zu entwickeln. Die beste Diplom-/Materarbeit einer Fachhochschule lieferte Markus Andres ab. Unter dem Titel „Object-Oriented Modeling of Wheels and Tires in Dymola/Modelica“ befasst sich die Arbeit mit der Modellierung von Reifen und Rädern. Den ersten Preis in der Kategorie „Beste Diplomarbeit an einer österreichischen Universität“ gewann Martin Heinisch. Am Institut für Mikroelektronik und Mikrosensorik der Johannes Kepler Universität Linz beschäftigte er sich im Rahmen seiner Diplomarbeit mit dem Titel „Electromagnetically Actuated Valveless Micropump in Polymer-Technology for Sensor Applications“ mit der Entwicklung einer Mikropumpe. Der MEC für die beste österreichische Dissertation ging an Dr. Sergiy Antonov. Der 28-jährige Ukrainer hat an der Technischen Universität Wien promoviert. Seine Arbeit mit dem Titel „Model-based Vehicle Dynamics Control“ beschäftigt sich mit einem neuartigen Ansatz zur modellbasierten Fahrdynamikregelung. Den ACCM-Sonderpreis für die beste österreichische Dissertation mit besonders hoher industrieller Umsetzbarkeit erhielt Dr. Daniel Alberer für seine Arbeit „Fast Oxygen Based Transient Diesel Engine Control“. Ausgezeichnet wurde seine Dissertation an der Johannes Kepler Universität, in der er eine umweltgerechte Optimierung von turbogeladenen PKW-Dieselmotoren erarbeitete.