Intel, Alcatel-Lucent, Cisco, Clearwire, Samsung und Sprint haben die Open Patent Alliance (OPA) gegründet mit dem Ziel, die Wimax-Technologie weiterzuentwickeln und -verbreiten. Die OPA soll ein wettbewerbsförderndes und offenes Modell an Schutz- und Urheberrechten implementieren, so dass Anwender in Zukunft ein größere Produktauswahl erhalten und gleichzeitig Kosten senken sollen. Weitere Zielsetzung: der Aufbau eines Pools an Wimax-Patenten, mit den Unternehmen Zugriff auf lizenzierte Patente zu vorhersagbaren Kosten bekommen. Der Pool sammelt die grundlegenden Patentrechte, die nötig sind, um den Wimax-Standard zu implementieren, so wie ihn das Wimax-Forum definiert hat. Dabei lassen sich ausreichende Differenzierungen und Kompatibilität der Produkte garantieren. So soll es die Möglichkeit eines wett-bewerbsorientierten Gebührensystems zu geben, in dem der Anwender nur die Funktionen bezahlt, die nötig sind, um ein Wimax-Produkt zu entwickeln. Der geplante Patente-Pool soll nach Aussagen der Gründungsunternehmen verschiedene Lizenzgebührenmodelle integrieren, beispielsweise auch die Möglichkeit einer übergreifenden Lizenzierung – das sogenannte Cross-Licensing – zwischen mehreren Mitgliedern des Pools. Zudem wird die OPA Schulungen und Beratung zum Thema Urheber- und Schutzrechte für die Wimax-Gemeinde bereitstellen.