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Ipf Electronic: Die Systeme kommen dort zum Einsatz, wo etwa inhomogene Objektoberflächen Probleme bei der Farbermittlung hervorrufen. So trägt etwa eine strukturierte Oberfläche zu Glanzschwankungen bei, bei denen herkömmliche Farbsensoren Schwierigkeiten haben. Bei dem Farbsensor OF500170 sorgt die diffuse Beleuchtung für eine Reduzierung des Glanzeffektes. Zudem verfügen die Geräte über einen Lichtfleckdurchmesser von maximal 30 mm. Für eine Farbaussage bei strukturierten Oberflächen ist ein derart großer Lichtfleck von Vorteil, da die gesamte Fläche, die der Lichtfleck einschließt, bewertet wird. Der OF500180 verfügt über einen Lichtleiteranschluss. Die Abfrageposition muss daher nicht zwangsläufig am Installationsort des Sensors erfolgen, sondern kann auch an Stellen stattfinden, bei denen der Einbauraum sehr gering ist. Auch im Ex-Bereich lässt sich der OF500180 einsetzen, wobei der Lichtleiter in den explosionsgefährdeten Bereich geführt wird und der Sensor sich außerhalb dieses Bereichs befindet. Mittels verschiedener Vorsatzlinsen lässt sich der Lichtstrahl des OF500180 so fokussieren, dass selbst kleine Objekte zuverlässig bewertet werden. Eine Besonderheit dieser Farbsensoren ist die Möglichkeit, zwei völlig voneinander unabhängige Parametersätze im Gerät abspeichern zu können, wobei sich der jeweils gewünschte Parametersatz über den Gehäusetaster oder einen Steuereingang auswählen lässt. Die Farbsensoren integrieren zwei Digitalausgänge, über welche die direkte Erkennung von bis zu zwei Farben, binär codiert bis zu drei Farben, erfolgt. Im Gruppenmodus können die Sensoren bis zu 31 verschiedene Farben erkennen. Eingelernt werden die Farben per Knopfdruck über den im Gehäuse integrierten Taster. Alternativ lassen sich die Geräte auch über einen PC oder eine SPS teachen.