Die größte Kirche der Welt und das Zentrum des Katholizismus in neuem Licht: Der Petersdom erhält ein neues Beleuchtungskonzept von Osram. Die Technische Leitung der Vatikanstadt und die Dombauhütte von St. Peter haben sich für die LED-Technologie vom deutschen Beleuchtungsspezialisten entschieden, um die Innenbeleuchtung der Basilika zu erneuern. Neben dem verbesserten visuellen Erlebnis lässt sich mit den LED-Leuchten bis zu 85 Prozent Energie sparen. Das Projekt soll Weihnachten 2018 abgeschlossen sein.

Osram überträgt das bewährte Lichtkonzept aus der Sixtinischen Kapelle auf den Petersdom.

Osram überträgt das bewährte Lichtkonzept aus der Sixtinischen Kapelle auf den Petersdom. Osram

Bereits in den vergangenen Jahren war Osram mehrfach im Vatikan tätig und lieferte LED-Installationen für die Sixtinische Kappele, die Stanzen des Raffael sowie den Petersplatz. Auch im Falle des Petersdoms setzen die Verantwortlichen beim Beleuchtungskonzept auf zwei Säulen: auf die Kompetenz der Direktion der technischen Dienste der Vatikanstadt und die digitalen Leuchttechnologien von Osram.

In Zukunft sollen die Beleuchtungssysteme die Merkmale der verwendeten Materialien sowie die Architektur selbst hervorheben und die Plastizität der Skulpturen und Marmorteile betonen. Der Innenraum des Petersdoms, der 190 m lang ist und aus drei Seitenschiffen mit einer Breite von je 58 m besteht, beheimatet einige weltbekannte Werke wie den Baldachin von Bernini oder die Statue Pietà von Michelangelo. Die künstlerische Kompetenz dafür brachten die Vatikanischen Museen ein.