Im 3. Quartal dieses Jahres dämpften politische und wirtschaftliche Unsicherheiten zwar die Geschäfte der ostdeutschen Maschinenbauer – dennoch beurteilten gut 70 % der Betriebe die wirtschaftliche Lage als gut oder sehr gut.

Im 3. Quartal dieses Jahres dämpften politische und wirtschaftliche Unsicherheiten zwar die Geschäfte der ostdeutschen Maschinenbauer – dennoch beurteilten gut 70 % der Betriebe die wirtschaftliche Lage als gut oder sehr gut. VDMA

Uneins sind sich die Betriebe aber über ihre kurzfristigen Erfolgsaussichten. Das durchschnittliche Auftragspolster wuchs geringfügig auf 4,4 Produktionsmonate. Positiv entwickelte sich zudem die Umsatzrendite, der prozentuale Anteil des Gewinns am Umsatz eines Betriebes. 81 % der befragten 350 Mitgliedsfirmen bewegten sich in der Gewinnzone – eine Steigerung um 5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal. Der Schwung der vorangegangenen Monate ging jedoch verloren. 68 % der Betriebe – und damit 6 % weniger als bisher – registrierten mehr oder gleich viele Aufträge im Vergleich zum Vorquartal. Die Zurückhaltung der Kunden bei der Auftragsvergabe wirkt sich zunehmend auf die Investitionsbereitschaft der Maschinenbauer selbst aus. Zuletzt gaben 21,5 % der Betriebe weniger als geplant für neue Maschinen, Technik sowie Forschung und Entwicklung aus. Einen leichten Knick gab es der Umfrage zufolge bei der Auslastung der vorhandenen Produktionskapazitäten. Diese sank von zuletzt 87 auf durchschnittlich 85,9 %. Einige Unternehmen mussten auch ihren Auftragsbestand nach unten korrigieren.