Oszilloskope

Die RTB2000-Oszilloskope mit zwei oder vier Kanälen und Bandbreiten von 70, 100, 200 oder 300 MHz erhältlich. Rohde & Schwarz

Oszilloskope messen Spannung versus Zeit. Als wichtigstes Technologieelement bestimmt der Analog-/Digitalwandler, wie gut das Oszilloskop die Amplitude der gemessenen Signale auflösen kann. Während der letzten drei Jahrzehnte boten Oszilloskope vor allem eine vertikale Auflösung von 8 Bit, wodurch ein Signal einer von 256 vertikalen Positionen zugewiesen werden kann. Rohde & Schwarz hat sein Oszilloskop-Portfolio jetzt um das RTB2000 erweitert, einem kostengünstigen Oszilloskop (ab 1250 Euro für die 2-Kanal-70-MHz-Basisversion) das sowohl Touchscreen-Bedienung als auch eine vertikale Auflösung von 10 Bit bietet. Im Gerät ist ein hauseigener 10-Bit-A/D-Wandler mit 1024 vertikalen Positionen verbaut – eine vier Mal höhere Auflösung als andere Oszilloskope dieser Klasse. Durch die verbesserte Auflösung können Benutzer präzisere Messungen vornehmen, was insbesondere für das Aufspüren schwacher Signale vor dem Hintergrund starker Amplituden nützlich ist. Die RTB2000-Oszilloskope besitzen 10 MSample Erfassungsspeicher pro Kanal, im Interleaved-Modus sogar 20 MSample. Darüber hinaus lässt sich der Speicher optional zu einem segmentierten Speicher mit 160 MSample erweitern.

Die mit 10,1″-Display und kapazitiver Touchscreen-Bedienung ausgestatteten Geräte sind wahlweise mit zwei oder vier Kanälen und Bandbreiten von 70, 100, 200 oder 300 MHz erhältlich. Eine Reihe von Upgrade-Optionen stehen zur Verfügung, beispielsweise 16 integrierte digitale Kanäle mit der Mixed-Signal-Oszilloskop (MSO)-Option, Protokolldecodierung und -triggerung für serielle Busse nach verschiedenen Industriestandards sowie ein arbiträrer Funktions- und 4-Bit-Patterngenerator.