Neben den reinen Bedien- und Visualisierungsfunktionen entwickelt sich der Panel-PC immer mehr zum eigentlichen Kern des Automatisierungssystems. Mit einer integrierten Soft-SPS und einer für den harten Maschineneinsatz angepassten Hardware übernimmt er auch die Funktionalität einer klassischen SPS. Bei dem SPS-Einsatz in der Maschinen-Automation kommt es besonders auf eine hohe Verfügbarkeit und damit Zuverlässigkeit der Geräte für geringste Stillstandzeiten an.


Um diesen Anforderungen zu genügen, muss beim Design dieser Panel-PCs auf eine möglichst hohe Lebensdauer der Bauelemente und eine geringe Verlustleistung geachtet werden. Auf Lüfter und mechanische Massenspeicher (z. B. Festplatten) sollte deshalb weitestgehend verzichtet werden. Die Geräte werden daher mit einer embedded low-power-Technik aufgebaut. Somit verbinden sie die Vorteile der klassischen Bedienterminal-Hardware mit den Vorteilen der offenen PC-Welt. Abgesehen von den unterschiedlichen Forderungen an die Hardware spielt natürlich die Anforderung an die Bedienoberfläche und damit an die Software eine entscheidende Rolle.


Moderne, intuitiv zu bedienende Oberflächen werden heute normalerweise auf Basis eines Touchscreens aufgebaut. Andere, mechanische Eingabeelemente für die Onscreenbedienung, z. B. Maus, Trackball oder Touchpad, werden immer mehr in den Hintergrund gedrängt. In einigen Bereichen ist jedoch auch noch die klassische Tastaturbedienung notwendig. Überall dort, wo es auf schnelle Bedienmöglichkeiten, unabhängig vom Bildschirminhalt ankommt, sind zusätzliche externe Bedienelemente wie Tastatur oder Drehimpulsgeber nicht wegzudenken.


Für diese unterschiedlichsten Aufgaben bietet PMA Prozeß- und Maschinen-Automation, Kassel, eine komplette Palette von Panel-PCs an: IPPC – Panel-PCs für den industriellen Bereich, PPC mit Multimediaeigenschaften, TPC – kleine und robuste TouchPanel-PCs sowie die bewährte IQT-Baureihe für den kundenspezifischen Industrieeinsatz.