Der Bereich Industrial Solutions and Services (I&S) soll neu ausgerichtet werden. Im Fokus steht die Optimierung des Geschäfts durch die Konzentration auf drei Themen: Errichtung von Industrie- und Infrastrukturanlagen, technische Dienstleistungen und informationstechnische Lösungen für den Produktionsprozess in Fabrikanlagen.


Dafür sollen nicht nur rund 2000 Stellen, zwei Drittel davon in Deutschland, gestrichen werden. Auch Aktivitäten mit 5000 Arbeitsplätzen, die nicht zu dem künftigen Kerngeschäft gehören, werden von Partnern übernommen. Die betroffenen Arbeitsplätze sollen dabei allerdings erhalten werden. Von diesen 5000 entfallen rund 3700 auf das Inland, 1300 auf das Ausland. I&S will im Zuge eines Kostensenkungsprogramms 500 Mio. € einsparen.


Der Unternehmensbereich beschäftigt derzeit rund 30000 Mitarbeiter in 49 Ländern. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres wurden aufgrund „struktureller Veränderungen und aktueller konjunktureller Schwächen“ einen Verlust von 37 Mio. € verbucht. Im Geschäftsjahr 2001 belief sich der Gewinn vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen (EBITA) auf 97 Mio. €. Der Umsatz konnte um 8% auf 4,56 Mrd. € gesteigert werden.