Durch Optimierungen des Polymermaterials, des Designs und des Fertigungsprozesses konnte Kemet die Zuverlässigkeit und die Leistungswerte seiner KO-CAPs verbessern. So bieten die 500 Stunden bei +85 °C und 85 % relativer Luftfeuchtigkeit unter Spannung getesteten Polymer-Elekos nun bis zu 50 V Nennspannung, wobei sich die effektiv nutzbare Spannung beim Voltage-Derating anders als bei reinen Tantalkondensatoren nicht um bis zu 50, sondern lediglich um 10 bis 20 % reduziert. Die für einen weiten Betriebstemperaturbereich von -55 bis +125 °C ausgelegten Kondensatoren sind mit Kapazitäten von bis zu 330 µF erhältlich und können sowohl an 12-V- als auch an 24-V-Stromschienen angeschlossen werden. Zu den weiteren Merkmalen zählen ein sehr niedriger ESR-Wert und ein geringerer Kapazitätsverlust bei höheren Frequenzen. Die neuen KO-CAPs eignen sich für Netzteilentkopplungen oder als Filter in Applikationen, in denen hohe Temperaturen oder eine hohe Luftfeuchtigkeit auftreten können, beispielsweise in der Automobilelektronik (die Elkos sind AEC-Q200-qualifiziert), dem Transportwesen, der Telekommunikation, die Industrieelektronik und der Avionik.