Eckdaten

Das neue PTFIX-Produktprogramm von Phoenix Contact vereinfacht die Verteilung elektrischer Energie erheblich. Sämtliche Anschlüsse sind in Push-in-Technik ausgeführt. Neben der Befestigung auf der Tragschiene und auf der Oberfläche mittels Flansch kann PTFIX auch angeklebt werden.

Elektrische Energie bereitstellen und an Verbraucher verteilen ist die Grundanforderung an die elektrische Verbindungstechnik. Was ab Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Errichten elektrischer Stromnetze für Beleuchtungen und kleinere elektrische Antriebe begann, ist heute auch bei hochkomplexen Schalt- und Steuerungsanlagen zentrales Thema. Damals war die Verbindungs­technik simpel. Kontaktiert wurde durch Verlöten oder durch Schraubverbindungen. Die Industri­alisierung brachte dann eine rasche Evolution der Stromnetze mit neuen Möglichkeiten der Verteilung von Elektrizität hervor. Die elektrische Verbindungstechnik entwickelte sich zu den heute in Industrieanlagen vorherrschenden modularen Schaltschrank-Verdrahtungen. Dabei wird nicht mehr „nur“ elektrische Energie verteilt, sondern es wird geschaltet, gesteuert, gewandelt und abgesichert.

Siegeszug der Reihenklemme

Bild 1: Mit den neuen Verteilerblöcken PTFIX wird sofort nach dem Auspacken überall platzsparend verdrahtet.

Bild 1: Mit den neuen Verteilerblöcken PTFIX wird sofort nach dem Auspacken überall platzsparend verdrahtet. Phoenix Contact

Durch diese Evolution der elektrischen Verbindungstechnik können Schaltschrank- und Anschlusskastensysteme heute viel kleiner und modularer umgesetzt werden. Flexibilität, Modularität und geringer Platzbedarf sind die Hauptanforderungen an Verdrahtungskomponenten im industriellen Einsatz. Zunehmend optimierte Anschlusstechniken – etwa die Direktsteck-Federtechnik „Push-in“ – sparen zudem viel Zeit und bieten ein hohes Maß an elektrischer Sicherheit. Immer spielt der Platzbedarf eine große Rolle, denn jeder Zentimeter im Schaltschrank oder in der Anschlussbox ist ein Kostenfaktor. Im Aufzugsbau, im Maschinenbau oder in der Gebäudeinstallation ist der Platz für konventio­nelle Bauteile oft gar nicht vorhanden.

In der Gebäudeinstallation müssen die Komponenten der elektrischen Verbindungstechnik zudem besonders qualifiziert sein. Nach EN 60998-1 (Verbindungsmaterial für Niederspannungs-Stromkreise für Haushalt und ähnliche Zwecke) wird zum Beispiel der Isolationswiderstand bei Verbindungsklemmen durch Messung ermittelt. Außerdem gehört hier die Falltrommelprüfung nach IEC 60068-2-32 zum Standard-Prüfrepertoire. Sie attestiert den Prüflingen eine hohe mechanische Robustheit.

 

Auf der zweiten Seite erfahren Sie mehr über die Mini- und Micro-Reihenklemmen von Phoenix Contact.

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