Bei der Gestaltung der Bedienoberfläche des neuen LMG640 legte ZES Zimmer Electronic Systems besonderen Wert auf Klarheit, Übersichtlichkeit und flache Menühierarchien – ohne Zugeständnisse hinsichtlich Funktionsumfang und Präzision der Messwerte. Ziel war, per Touchscreen die Einarbeitungsphase zu verkürzen, den Schulungsaufwand zu senken und das Risiko der Fehlbedienung zu minimieren. Wer den Touchscreen nicht benutzen will, kann auch eine USB-Maus und/oder einen externen Bildschirm anschließen.

Beim LMG640 hat der Hersteller besonderen Wert auf einfache Bedienung gelegt. Anwender können sich ihre eigenen Screens definieren, die nur die gewünschten Werte anzeigen.

Beim LMG640 hat der Hersteller besonderen Wert auf einfache Bedienung gelegt. Anwender können sich ihre eigenen Screens definieren, die nur die gewünschten Werte anzeigen.ZES Zimmer Electronic Systems

Um sich auf bestimmte Werte zu konzentrieren, kann sich jeder Anwender individuelle Ansichten (Custom Menus) zusammenstellen. Diese stellen die gewünschten Messwerte in der bevorzugten Form da und blenden alle nicht benötigten Werte aus. Es lassen sich Tabellen, Kurvenverläufe und Säulengrafiken frei kombinieren oder zusätzliche Elemente wie eine Abbildung des Prüflings ergänzen. Mit dem integrierten Skripteditor lassen sich aus den Messwerten direkt im Gerät weitere Größen ableiten und ebenfalls in einer individuellen Ansicht anzeigen. So können Anwender die Vermessung eines Elektromotors mit den erhaltenen Wirkungsgraden illustrieren oder die Kernverluste an magnetischen Bauteilen zusammen mit den elektrischen Kenngrößen anzeigen.

Wie das größere Modell LMG670 ist auch das LMG640 mit der Dual-Path-Architektur versehen, die dank eines Zwei-Wandler-Konzepts simultane Messungen im schmal- und breitbandigen Bereich ermöglicht – ohne Aliasing, ohne zeitlichen Mehraufwand, ohne nachträgliche digitale Filterung. Das LMG640 kann flexibel mit bis zu vier Leistungsmesskanälen oder drei Kanälen plus einer I/O-Karte ausgestattet werden. Es stehen drei unterschiedliche Kanaltypen zur Verfügung. Die höchste erreichbare Genauigkeit liegt bei 0,015 % des Messwertes plus 0,01 % des Messbereichsendwertes, die maximale Bandbreite bei 10 MHz. Die Gleichtaktunterdrückung von >120 dB verhindert selbst bei Messungen an Frequenzumrichtern Verfälschungen des Messergebnisses.