Programmierbare optische Sensoren

Ein Mikrocontroller macht die optischen Sensoren der F22-Baureihe von Pepperl+Fuchs (Vertrieb: RS Components) multifunktionsfähig. Auffälliges äußeres Merkmal: Das früher übliche Potentiometer wich einer Folientastatur. Per Tastendruck lassen sich die intelligenten Sensoren auf ihr Ziel einlernen. Der integrierte Mikrocontroller berechnet automatisch die optimale Schaltschwelle. Die kompakten Lichtschranken im IP67 Gehäuse lassen sich auch ohne Bediengeräte betreiben – und zwar einschließlich der Einstellung von Erfassungsbereichen und Empfindlichkeit. Um jedoch das volle Potential der Sensoren im Hinblick auf Zeitgeber-Ausgänge, programmierbare Ausgänge und veränderliche Reaktionsfrequenzen auszuschöpfen, kann die integrierte optische RS232-Schnittstelle genutzt werden. Das geschieht wahlweise mittels PC und Software oder im Feld mit einem kompakten Handprogrammiergerät. Einmal eingestellte Parameter lassen sich dann sehr einfach mit Hilfe der Kopierfunktion von anderen F22-Sensoren übernehmen. Bei nachträglichen Änderungen an der Anlage kann die Funktion des eingesetzten Sensors den neuen Erfordernissen einfach angepasst werden.
Die Baureihe F22 bietet das Teach-In per SPS, veränderbare Ausgangssignale, diverse Zeitfunktionen, wählbare Schaltfrequenzen, Schutz vor gegenseitiger Beeinflussung, veränderbare Hysteresen und integrierte Logikfunktionen, wie sie zur Richtungserkennung gebraucht werden. Alle Ausführungen arbeiten mit sichtbarem rotem Licht und schalten mit einer Frequenz von maximal
1 kHz. Drei LEDs an den Sendeeinheiten signalisieren den jeweiligen Betriebs- bzw. Voraus-/Fehlerzustand. Zum Anschluss dienen 5-polige M12-Stecker, die um 90° umsetzbar sind.

RS Components
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