Die neue Generation von Sicherheits-Relaisbausteinen, die die Schmersal-Gruppe jetzt unter der Bezeichnung PROTECT-SRB vorstellt, zeichnet sich u.a. durch ein hohes Sicherheitsniveau (Steuerungskategorie 4 nach EN 954-1) und vielfältige Einsatzmöglichkeiten aus. In die Entwicklung dieser Bausteine sind die langjährigen Erfahrungen von drei Unternehmen der Schmersal-Gruppe – Elan (Wettenberg), Steute (Löhne) und K.A. Schmersal (Wuppertal) – eingeflossen. Zu den generellen Vorteilen der neuen Relaisbausteine gehören umfassende Diagnosemöglichkeiten sowohl für die Relaisschaltung selbst als auch für die angeschlossene Peripherie. Nahezu jeder Status im Sicherheitsstromkreis kann über eigens hierfür vorgesehene Anschlussklemmen in das Störungsmanagement einer Maschinensteuerung einbezogen werden. Das neu konstruierte Gehäuse mit 45 mm Baubreite bietet darüber hinaus 32 steckbare Anschlussklemmen, so dass der Anwender mit vorkonfektionierten Kabelbäumen arbeiten kann. Ferner lässt sich die Versorgungsspannung ohne zusätzliche Verdrahtung bei mehreren nebeneinander angeordneten Bausteinen durchschleifen, indem ausschiebbare Stromübertragungsmesser diese Funktion übernehmen. Ein weiterer Vorteil der neuen Gehäuse sind die von vorn zugänglichen, EN 292-konformen Einstellmöglichkeiten, die mit einem Deckel gegen unbefugte Eingriffe gesichert werden können. Zudem können aufschnappbare Betriebsmittelkennzeichnungen (BNIK) verwendet werden. Die Schaltungstechnik der neuen Sicherheits-Relaisbausteine entspricht Steuerungskategorie 4 nach EN 954-1. Eine Anlauftestung und eine so genannte Hybridsicherung sind zusätzliche Sicherheitsfunktionen.  An die neuen Sicherheits-Relaisbausteine können alle handelsüblichen Schutzeinrichtungen mit elektromechanischem Wirkprinzip angeschlossen werden, ebenso aber auch optoelektronische Schutzeinrichtungen sowie Sicherheits-Magnetschalter. Der Betrieb der Bausteine ist mit allen gängigen Funktionalitäten möglich (ein- oder zweikanalig, mit/ ohne Querschlussüberwachung, Reset mit Flankendetektion, Autostart etc.) Die Anschlussbilder kann sich der Anwender – in Abhängigkeit von der erforderlichen Steuerungskategorie, der Art der Schutzeinrichtung und der gewünschten Funktionalität – individuell zusammenstellen. Um diese Arbeit zu erleichtern, steht eine eigens hierfür entwickelte CD-ROM zur Verfügung.