Die neue Generation der konfigurierbaren und erweiterbaren Mikroprozessor-Architektur Xtensa  ist auf dem Markt. Sie bietet folgende Merkmale:


• Neue API zur Systemmodellierung: Tensilica hat eine neue anwenderspezifische Programmierschnittstelle (API) zur Systemmodellierung und Simulation sowie Funktionsbibliothek entwickelt. Die API verringert die Gesamt-Entwicklungszeit, indem sie einen schnellen Aufbau von C-Simulationen von einem oder mehr Xtensa-Prozessoren, On-Chip-Speichern, Bussen, Bus-Brücken sowie anderer Peripherie ermöglicht. Deshalb vermögen Designerjetzt Topologien und Lastausgleich für Mehrprozessorsysteme zu untersuchen und detaillierte Leistungssimulationen mit raschen Iterationszyklen zu erhalten.


 • C-aufrufbarer Befehlssatz-Similator: Xtensa‘s Instruction Set Simulator wurde verbessert, so dass er von C/C++ in Mehrprozessorsystem-Simulationen aufgerufen werden kann. Durch die Integration eines konfigurierten Befehlssatzsimulators für jeden durch den Xtensa-Generator in eine vorhandene C­ Simulationstungebung produzierten Core können Tensilica-Kunden rasch ein C-Level-Modell einer Mehrprozessor-Konfiguration, auf dem echt kompilierter C-Code läuft, erzeugen und iterieren.


 • Xtensa Local Memory Interface (XLMI): Xtensa IV bietet eine neue schnelle lokale Speicherschnittstelle, die zur Optimierung der Leistung von SOCs mit mehreren Prozessoren verwendet werden kann. Der XLMI-Port lässt sich zur engen Kopplung von in Datenfluss-Instantiierungen verwendeten Xtensa-Prozessoren ebenso verwenden wir zur Integration existierender hartverdrahteter komplexer State Machine-Logik hoher Leistung in den Speicherplatz des Xtensa-Prozessors. Die XLMI-Schnittstelle kann bis zur vollen Breite von 128 Bit konfiguriert werden und liefert dann eine Low-Latency-Speicherbandbreite bis 3,2 GB/s. Die XLMI-Schnittstelle wird durch Möglichkeiten zur Systemmodellierung sowohl in Software, durch den Instruction Set Simulator von Xtensa, als auch in Hardware (durch funktionale Bus-Modelle) unterstützt.


 • Robuste Debugging-Umgebung: Tensilica bietet eine robuste Mehrprozessor-Debuggingumgebung, mit der Anwender von Softwaresimulation zu tatsächlichem Hardware-Debugging übergehen können, und zwar unter Einsatz einerdLirchgängigenGNU-basiertenSoftwareentwicklungs‑Toolchain.Xtensa IV fügt selektive Hardware-Debug-Breakpoint-Möglichkeiten für Multiprocessing-S0Cs hinzu. Durch einen einzigen kaskadierte On-Chip-Debug-Port können User Software unter Verwendung eines einzigen Hosts mit selektiven bedingten Breakpoints überwachen und Fehler beheben. Das SOC kann zudem um anwenderdefinierte Trace-Buffer-Funktionalität auf dem Chip ergänzt werden; dabei findet Xtensa‘s Trace­Port für komplette und umfassende Multiprocessing-Debugginglösung Verwendung.


Softwareentwicklungsumgebung


 •  Neuer vektorisierender Hochleistungs-C-Compiler: Tensilica hat ihr C-Compilerangebot um den Xtensa C/C++-Compiler erweitert. Dieser neue Compiler generiert optimierten Code und bietet damit eine Leistungsverbesserung von 15 Prozent gegenüber der existierenden GNU C-Compilerlösung des Unternehmens. Der neue Compiler ist ANSI C++-konform und in der Lage, die automatische Vektorisierung für alle Konfigurationen von Xtensa‘s Vectra DSP-Engine zu unterstützen. Das Unternehmen wird ihren bereits existierenden GNU C-Compiler als Teil ihrer Standard-Lizenzvereinbarung auch weiterhin anbieten.


Prozessor-Konfigurationsoptionen


 • Memory Management Unit: Xtensa IV bietet als Option eine neue Speicherverwaltungseinheit (MMU), die Ober Look-Aside-Puffer getrennte Daten- und Befehls-Übertragung unterstützt. Darüber hinaus unterstützt sie eine Mischung von statischer und dynamischer Abbildung für eine optimale Funktionalitätsvermischung auf einer kleinen Montagefläche.


 • Weitere Konfigurationen der Vectra DSP Engine: Tensilica baut weiterhin die Flexibilität der Xtensa-­Architektur durch das Hinzufügen von fünf neuen Konfigurations-Optionen für die Vectra DSP Engine des Unternehmens aus. Vectra ist eine leistungsfähige DSP-Engine, die zur Verarbeitung von Hochleistungs-­DSP-Anwendungen unter Verwendung von Festkomma-Arithmetik optimiert wurde. Vectra setzt eine effiziente und leicht zu programmierende Vektorarchitektur ein, tun hohen Durchsatz und niedrige Verlustleistung für eine Vielzahl von Embedded SOC-Anwendungen einschließlich Kommunikation, Audio und Bildverarbeitung zu liefern.


 • Emulation Kit XT2000: Tensilica bietet jetzt ein Hardwareemulationssystem der zweiten Generation mit einem FPGA mit höherer Kapazität der es Entwicklern ermöglicht mehr vom Zielsystem zu modellieren. Enthalten sind zwei oder mehr Xtensa-Cores.