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Interessierte Teilnehmer bei den 5. Spea Qualitätstagen.
Compass-Reparaturstation mit automatischer Anzeige des Testprotokolls und dem selektierten fehlerhaften Bauteil.
Anzeige eine Nutzenboards an der Compass-Reparaturstation. Die Seriennummern sind auf den Einzelboards oder werden durch den RepIn bzw. den Testerlink generiert.
Die Compass Sichtkontrollstationen Darts können auch für die optisch-mechanische Endkontrolle eingesetzt werden. Dabei kann der Nutzer durch ein „visuelles Prüfprogamm“ (rechts) oder durch einen Prüf- oder Montageplan geführt werden.
Der Compass Quality Explorer ermöglicht u.a. die Auswertung von Prüfkennzahlen, Fehlerdiagnosen und Reparaturaktionen: Hier eine Pareto-Analyse reparierter Bauteile auf einer Baugruppe in einem bestimmten Zeitintervall sowie die Produktionsübersicht.

Die Aktivitäten rund um die Software für Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung Compass stellen für Spea nicht nur eine essentielle Ergänzung zum Hard- und Sopftwareprogramm rund um den elektrischen Test dar. Compass wird bereits seit Jahren als Paperless-Repair-Lösung und Prozessanalysensystem im Zusammenhang mit dem elektrischen Test angeboten, ist aber inzwischen auch als Prüfsoftware für geführte Test außerhalb des Elektronikbereiches etabliert, wie der Besuch bei Schroff in Straubenhardt im Rahmen der 5. Spea-Qualitätstage zeigte.

Compass-News und Neuerungen

Speas Software-Vertriebs- und Support-Mann aus der Berliner Dependance Michael Suppas gab gleich zu Beginn eine Übersicht zu den Neuerungen der Compass-Software und zur neusten Software-Version von Repwin, der Version 7.

Frank Schneeweiß, ebenfalls zuständig für Vertrieb und Support der Compass-Software und in Berlin ansässig, demonstrierte eine Projekterstellung mit den neuen Funktionen ging auf nutzerdefinierbare Analysen von Qualitätsdaten ein.

Mit der Datenerfassung nur mit Barecodeleser, dem Compass-Scannertool, schloss Michael Suppas die Vorträge aus dem Hause Spea ab.

Anwender berichten

Über die Erfassung von Produktionsreparaturen mit der Compass-Handprüfung berichtete Ralf Jacob, B. Braun Melsungen AG. Zur Zeit sind hier 139 Projekte in Compass angelegt. Genutzt werden Spea Repwin mit Anbindung an einen Agilent 3070-Tester als Reparaturstation und bei der Handprüfung zur Erfassung von Produktionsreparaturen, Spea Darts zur manuellen Prüfung von Leiterplatten, zur Erfassung von Sichtkontrollen und zur Erfassung funktionsgerechter Leiterplatten für den Service sowie der Spea Quality Explorer zur Porzessüberwachung.

Die Reparaturunterstützung mit Compass bei EBM-Papst war das Thema von Klaus Fleig, St. Georgen. 32 Mitarbeiter fertigen hier auf 700 m² Produktionsfläche rund 400 verschiedene Boards mit rund 1.600 Bestückvarianten. Dank Compass konnte für bisher 52 angelegte Baugruppen mit 127 Varianten innerhalb von 6 Monaten die durchschnittliche Reparaturzeit um mehr als 50 % gesenkt werden. Die Fehler sind laut Klaus Fleig dank ansprechender Visualisierung schnell lokalisierbar.

Über Compass bei Schroff und die Generierung visueller Prüf- und Testprogramme für Compass aus Powerpoint berichteten Günther Bastian, Qualitätsleiter Elektronik, und Udo Carl, Schroff GmbH.

Compass bei Schroff

Ein Firmenrundgang bei der Schroff GmbH in Schraubenhardt machte deutlich, wie flexibel die Prüfsoftware Compass, hier Compass Darts, auch für nicht unmittelbar den elektrischen Test betreffende Prüfvorgänge verwendet werden kann. Hier kommt die Software sowohl im Mechanikbereich im Zusammenhang mit einer visuell geführten Endprüfung zum Einsatz, als auch beim elektrischen Test in der Elektronikfertigung.