Je nach Konfiguration lassen sich mit diesem IC Messraten bis 50 kHz bzw.
Auflösungen bis 21 bit (eff.) messen. Die Stromaufnahme beträgt lediglich 10 µA. Das IC basiert auf dem Picocap-Messprinzip, welches die
Kapazitätsmessung in eine hochgenaue Zeitmessung überführt. Dadurch gibt es praktisch keine Begrenzungen für den Kapazitätsbereich, so dass
Sensorkapazitäten von nahe 0 fF bis zu mehr als 100 nF gemessen werden
können.


Infolgedessen eröffnen sich viele Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere für Drucksenoren, Distanzsensoren, Beschleunigungssensoren, in der industriellen Prozesskontrolle sowie zur Füllstandsmessung.


Der PSØ21 erlaubt den Einsatz von bis zu 4 Sensoren pro Chip beim Betrieb im unkompensierten Modus, sowie von einem Sensor im Kompensationsmodus, der speziell für Anwendungen mit höchster Präzision, geringem Offset und sehr kleinem Verstärkungsfehler konzipiert wurde.


In dieser Betriebsart erreicht das IC eine Temperaturdrift von 6 ppm/K. Als Schnittstelle zur Außenwelt dient ein SPI-Interface. Ein Evaluierungssystem inkl. Software ist auch erhältlich.


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