Die M12-Steckverbinder mit Push-In Anschlusstechnik.

Die M12-Steckverbinder mit Push-In Anschlusstechnik. Friedrich Lütze

Zum Anschluss feindrähtiger Litzen ohne Aderendhülsen wird die Klemmstelle über einen farbigen Hebel werkzeuglos geöffnet und anschließend wieder geschlossen. Je nach Anwendung, eignen sich die M12-Steckverbinder zur Übertragung von Signalen, Daten und Leistung, für geschirmte und ungeschirmte Applikationen. Dank der Push-In-Technologie sind die Einsteckkräfte sehr niedrig, was den Anschluss deutlich vereinfacht. Im Gegensatz dazu sind die Auszugskräfte umso höher, sodass alle Verbindungen ein hohes Maß an Verdrahtungssicherheit garantieren.

Die Bedienung ist intuitiv und erfolgt in wenigen Arbeitsschritten bei gleichzeitig höchster Kontaktsicherheit. Im Anschlussblock sind alle Farben nach den entsprechenden Standards EN 60947-5-2 zugeordnet: Für den Aktor-Sensorbereich sowie für die Feldbusverdrahtungen, wie CAN-Bus, Profibus, Ethernet und Profinet. So ist das Verwechseln der PIN nahezu unmöglich und das langwierige und fehleranfällige Umschlüsseln der einzelnen Farbcodes zueinander entfällt. Eine Permanentfeder schiebt jede Ader nach, sodass selbst bei starken Vibrationen und nach vielen Betriebsjahren mit möglichen Materialermüdungen der Kupferadern, ein gleichbleibender Druck und damit eine sichere und unterbrechungsfreie Kontaktierung garantiert ist.

Die M12-Push-In-Steckverbinder sind erhältlich in verschiedenen Ausführungen, entweder mit geradem Stecker oder gewinkelt, alternativ geschirmt oder ungeschirmt. Die gewinkelte Version erlaubt eine Positionierung des Kabelabganges gegenüber dem Polbild in 45°-Schritten.