Im Rahmen der Zusammenarbeit planen die Kalifornier und die Chinesen, ML-Modelle und Algorithmen von Sense Time mit Qualcomms Snapdragon-Plattformen zu unterstützen. Gemeinsames Ziel ist laut beiden Unternehmen, die Entwicklung von On-Device-KI in Bereichen wie der kamerabasierten Bildverarbeitung voranzutreiben.

Sense Time

Qualcomm (Bild: Hauptquartier in San Diego) betreibt seit 10 Jahren Grundlagenforschung zu KI. Coolcaesar, Wikipedia, eigenes Werk

Der Anteil Künstlicher Intelligenz, der in Geräten wie Smartphones und integrierten Kameras verwendet wird, hat zuletzt stark zugenommen. Die KI auf dem Gerät selbst zu implementieren bringt einige Vorteile gegenüber rein cloudbasierten Ausführungen mit sich: Die Geräte können Aktionen etwa unabhängig von der Anbindung an ein Netzwerk durchführen. Auch Real-Time-Darstellungen, der Schutz privater Daten und eine erhöhte Zuverlässigkeit lassen sich auf diese Weise besser realisieren.

„Um ein KI-Ökosystem zu entwickeln, braucht es Anstrengungen von Playern in unterschiedlichen Geschäftsfeldern“, sagt Dr. Li Xu, Mitgründer und CEO von Sense Time. „Die strategische Zusammenarbeit zwischen Sense Time und Qualcomm wird die On-Device-Intelligenz voranbringen, indem es das Potenzial unserer Algorithmen und Qualcomms Chipsatz‘ ausschöpft.“

„Qualcomm hat über das letzte Jahrzehnt hinweg Grundlagenforschung zu KI betrieben“, sagt Keith Kressin, Senior Vice President, Produktmanagement Qualcomm. In vielen Geräten, die die Snapdragon Plattform derzeit nutzten, sei bereits Ki integriert.