Entwurf von dreidimensionalen Hochfrequenzstrukturen

Qualität verpflichtet!

Ansoft stellt die Version 8.0 des “High Frequency Structure Simulator” (HFSS) vor. Es handelt sich hierbei um einen elektromagnetischen Vollwellensimulator nach der Finite-Elemente-Methode.

HFSS 8.0 ermöglicht den Entwurf dreidimensionaler Hochfrequenzstrukturen wie Anschlüsse, IC-Komponenten und Antennen in Mobiltelefonen, Breitband-Kommunikationssystemen und Mikrowellenschaltungen.
Technologieunternehmen wie Nortel, Lucent und Cisco arbeiten bereits mit Ansoft HFSS beim Entwurf von Schaltungen und Komponenten für die Breitbandkommunikation. Jetzt können diese Unternehmen auch von HFSS erzeugte Modelle für ihre Transientensimulationen auf der physikalischen Schicht für Gigabit-Ethernet-IC-Komponenten, -Leiterplatten und -Verbindungselemente, optoelektronische Bauteile für Breitband-LWL-Modulatoren, Receiver und Router sowie elektronische Bauelemente für die Signalumwandlung in hybriden LWL-/Koaxialkabel-Systemen einbeziehen.
Full-Wave-Spice
Ansoft HFSS ? mit einem Wachstum von 70 Prozent im Laufe der letzten zwölf Monate ? entwickelte sich zum De-facto-Standard für FM-Simulation in den Bereichen Breitbandkommunikation und Mikrowellentechnik. Die “Full-Wave Spice”-Fähigkeit bedeutet für Ansoft HFSS eine beträchtliche Marktverbreiterung, da nun auch die Anforderungen der Industrie für Hochgeschwindigkeitselektronik angesprochen werden.
Mit Full-Wave Spice können erstmals Vollwellen-Löser für elektromagnetische Felder zutreffende Breitband-Spice-Modelle für Hochgeschwindigkeits-Zwischenverbindungen produzieren. Die Vollwellen-Spice-Technologie ermöglicht den Entwurf von Komponenten unter Berücksichtigung von Effekten im Gigahertz-Bereich. Mit dem Zusatzmodul für Vollwellen-Spice können die Benutzer von HFSS hochgenaue frequenzabhängige Spice-Modelle automatisch aus Vollwellensimulationen von elektromagnetischen Feldern erzeugen lassen. Ansoft HFSS bestimmt präzise die Fortpflanzung von elektromagnetischen Signalen durch elektronische Zwischenverbindungen über ein breites Frequenzband. Dann erzeugt das System frequenzabhängige Spice-Modelle, die in HSpice, PSpice oder Maxwell Spice weiterverwendet werden können.

Leistungsstarke Funktionen
Optimetrics ist ein Zusatzmodul für parametrische Analyse, Optimierung, Empfindlichkeitsanalyse und viele andere Designstudien über eine einfach zu bedienende Oberfläche. Die neue Version bietet automatische Empfindlichkeitsanalyse sowie interaktives Erstellen und Editieren von Geometrien.
Mit AnsoftLinks für STEP und AnsoftLinks für IGES lassen sich 3-D-CAD-Entwürfe problemlos in das Ansoft-Format übersetzen. Entwickler können eine STEP AP203 oder eine IGES-Darstellung ihres Entwurfs aus ihrem CAD-Programm exportieren. AnsoftLinks unterstützt außerdem ein breiteres Spektrum an 2D-CAD-Dateien. Diese lassen sich automatisch erzeugen und direkt in Ansoft HFSS für die HF-Analyse, in Maxwell Q3D Extractor für die Analyse von High-Speed-Interconnects oder in Maxwell 3D für die elektromechanische Analyse einlesen.
Drei mal so schnell
Ansoft setzte die Tradition fort, mit jeder neuen Freigabe auch einen schnelleren Solver zu produzieren. Ansoft HFSS Version 8.0 unterstützt jetzt Multiprocessing neben Windows-PCs auch auf Sun- und HP-Workstations. Die Mehrprozessor-Version bietet auf einer Maschine mit vier Prozessoren eine bis zu dreimal höhere Geschwindigkeit. Version 8.0 verfügt über einen neuen Port-Solver mit einem um 20 dB verbesserten Störpegel, was bei allen Simulationen zu schnellerer Konvergenz und größerer Genauigkeit führt. Der Eigenmode-Solver benötigt auf allen Plattformen 50 Prozent weniger Arbeitsspeicher. o

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