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Im Rahmen einer neuen Mitgliederumfrage hat der AMA Fachverband für Sensorik ermittelt, dass der Branchenumsatz im vierten gegenüber dem dritten Quartal 2008 um ca. 9 % und im ersten Quartal 2009 gegenüber dem vierten Quartal 2008 noch einmal um ca. 11 % eingebrochen ist. Die Umfrage erfasste etwa 15 % der Branche und kann als repräsentativ angesehen werden. Vom dritten Quartal 2008 bis zum ersten Quartal 2009, ist der Umsatz um fast 20 % zurückgegangen und hat damit ein Niveau erreicht, auf dem die mitteleuropäische Sensorik Mitte 2006 lag. Dabei ist auffällig, dass die ganz kleinen Firmen noch Zuwächse von über 6 % vermelden konnten. Die Firmen mit elf bis 50 Mitarbeiter schnitten mit jeweils -5 % ebenfalls noch besser ab als die größeren Firmen, die im letzten Quartal 2008 durchschnittlich -9,5 % und im ersten Quartal 2009 ca. 13 % Minus verkraften mussten. Als Folge wurde besonders intensiv von Kurzarbeit Gebrauch gemacht. Nach Hochrechnung im ersten Quartal 2009 waren ca. 14 % aller Mitarbeiter in der Sensorik von Kurzarbeit betroffen, und ca. 30 % der verfügbaren Kapazitäten wurden durch Kurzarbeit abgedeckt. Auch bei den ganz kleinen Sensorikfirmen mit bis zu zehn Mitarbeitern war im ersten Quartal fast jeder zehnte Arbeitsplatz von Kurzarbeit betroffen. Die mittelgroßen Firmen meldeten für jeden dritten Mitarbeiter Kurzarbeit an.

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