Lichtstarke Infrarot-Präzisionsoptiken, effiziente Steuer- und Auswertesoftware, dauerbetriebsgeeignete Anregungsquellen und -controller – die Auswahl an Zubehör eröffnet Anwendern ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten.

Lichtstarke Infrarot-Präzisionsoptiken, effiziente Steuer- und Auswertesoftware, dauerbetriebsgeeignete Anregungsquellen und -controller – die Auswahl an Zubehör eröffnet Anwendern ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Infra-Tec

Im Vergleich zur Image-IR 9300, dem Schwestermodell mit dem kleineren SXGA-Detektor, ist der Pixel-Pitch bei konstanter aktiver Detektorfläche auf 10 µm gesunken. Mit dieser konsequenten Weiterentwicklung der am Stammsitz in Dresden gefertigten Kameraserie stößt Infra-Tec die Tür auf zu Thermogrammen in bisher unbekannter Bildqualität. Gleichzeitig bedeutet die geometrische Auflösung von rund 3 Mega-Pixeln einen merklichen Gewinn an Effizienz, z. B. bei der Prüfung äußerst kleiner Strukturen auf großflächigen Messobjekten.

Das große Format ist der eine Vorteil des neuen InSb-Focal-Plane-Array. Der andere liegt in der hervorragenden Temperaturauflösung, die durch die Nutzung weit öffnender Aperturen entsteht. Damit eignet sich die Kamera für anspruchsvollste Mess- und Prüfaufgaben aus Industrie, Forschung und Entwicklung. Für Anwender aus diesem Bereich ist die 10 GigE-Schnittstelle interessant. Über diese Verbindung gelangen Daten zehnmal schneller auf einen Rechner als per herkömmlicher GigE-Schnittstelle. Die Geschwindigkeit von 10 Gbit/s hat eine hohe Bildfrequenzen während des Messens im Vollbildmodus. Die Image-IR 10300 erreicht beispielsweise die Vollbildübertragung mit einer Bildrate von bis zu 100 Hz. Die dafür genutzte Verbindung ist dank moderner Lichtwellenleiter völlig unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen und kann über Entfernungen von mehreren Metern bis hin zu zehn Kilometern reichen.