Mit „Mehr Macht den Reglern!“ fasst Louis Meyer, Director Process Industries bei Mitsubishi, den Trend zusammen immer mehr Intelligenz in untere Ebenen zu verlagern.

Mit „Mehr Macht den Reglern!“ fasst Louis Meyer, Director Process Industries bei Mitsubishi, den Trend zusammen immer mehr Intelligenz in untere Ebenen zu verlagern.Redaktionsbüro Stutensee

Unter dem Stichwort „superoptimierte Produktion“ sollen universell einsetzbare Prozesskontroll-Techniken, Echtzeitoptimierung und Soft-Sensoren für eine perfekt ablaufende Produktion sorgen. Mit Soft-Sensoren können Anlagenbetreiber ihre Prozesse im voraus simulieren und analysieren. Als großes Problem sieht das Unternehmen jedoch die Cyber-Security. Angriffe würden immer wahrscheinlicher und ausgefeilter werden. Darauf müssten die Leitsysteme reagieren. Beispielsweise sollte auf den Einsatz kommerzieller Betriebssysteme, wie Windows, in der Produktionsebene vollkommen verzichtet werden. Außerdem ginge es auch um so simple Dinge, wie keine physikalischen Datenträgeranschlüsse einzusetzen. Denn Cyber-Angriffe kommen nicht nur aus dem Internet, sondern finden ihren Weg auch über manipulierte USB-Sticks in das Unternehmen. Mit dem Ausspruch „Mehr Macht den Reglern!“ fasste Meyer einen weiteren Trend zusammen: immer mehr Aufgaben wandern in die Steuerungsebene – die Regler werden immer intelligenter. Außerdem sieht Mitsubishi im „produktionsintegriertem Unternehmen“ die Zukunft. Dynamische Märkte und die Globalisierung fordern Unternehmen, in denen einen wirklichen bidirektionalen Informationsaustausch zwischen MES, der Anlage und zurück stattfindet. Dazu wird die MES/ERP- mit der Produktionsebene immer direkter und intelligenter verknüpft.