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Durch die richtige Baugruppenreinigung können Schädigungen vermieden werden. So wie etwa korrisionsbedingte Unterbrechung, Signalverzerrung oder  Kriechströme.
Links ist die Baugruppe noch ungereinigt und rechts ist sie von den Flussmitteln vollständig befreit.
Weber arbeitet mit dem Miele-Industrie-Reinigungsautomat IR 6002, der über ein Einkammersystem verfügt.

Zum Reinigungsprozess wird ein detaillierter technischer Bericht in Zusammenarbeit mit Zestron erstellt. Der Bericht zeigt den Zustand vor und nach der Reinigung. Mit dem Flux-Test von Zestron weist Weber durch eine Farbreaktion die Aktivatoren von Flussmitteln sichtbar nach. Der Test ergänzt das Ionenäquivalent, indem er auch solche kritischen Flussmittelrückstände sichtbar macht, die nicht in Wasser-Alkohol-Gemischen nachweisbar sind. Der Flux-Test gibt damit auch Aufschluss über die lokale Verteilung der Verunreinigungen und ermöglicht eine verbesserte Bewertung der Zuverlässigkeit von Baugruppen.

Mit dem Resin-Test prüft Weber die lokale Verteilung von Harz­rückständen auf Baugruppen durch temporäres Anfärben sichtbar nach. Kritische Harzrückstände führen zu einer schlechten Lackhaftung und Delaminationseffekten. Diese Rückstände können noch in der Produktion lokalisiert und durch einen Reinigungs­schritt entfernt werden. So überprüft Weber, ob der laut J-STD 001 geforderte kritische Harzanteil von < 40 µg/cm² eingehalten ist.

In der Lohnreinigung kontrolliert Weber auch die ionische Kontamination (< 0,4 μg/cm² NaCl Equivalent) und die Oberflächenspannung (> 40 mN/m).

Außerdem ist eine zerstörungsfreie Restschmutzanalyse der Bauteile möglich ( BGA, Stecker, usw.), die mit einem Analyse X-Ray durchgeführt wird.

SMT-Messe 2015: Halle 7, Stand 549