Eckdaten

Neue LEDs von Eurolighting simulieren das Sonnenlicht in geschlossenen Räumen. Dies beeinflusst den Biorhythmus des Menschen sehr positiv, was bereits an Probanden getestet wurde.

Einige Wellenlängen des Sonnenlicht-Spektrums wirken sich deutlich auf die Augen und die menschliche Haut aus und vertreiben beispielsweise Ermüdung oder wirken anregend. Ebenso vermindern sie die Anfälligkeit für Depressionen und helfen insbesondere älteren Menschen beim Lesen kleiner Buchstaben. Das von weißen Leuchtdioden erzeugte Lichtspektrum weicht jedoch vom Lichtspektrum der Sonne erheblich ab. Seit langem wird deshalb daran geforscht, Leuchtquellen zu entwickeln, die dem Sonnenspektrum sehr nahe kommen. Die neuen LED-Leuchtmittel von Eurolighting machen sich die neuesten Forschungsergebnisse zunutze, die ergeben haben, dass sich der durch die Sonne vorgegebene Biorhythmus des Menschen auch künstlich erzeugen lässt. So simulieren die LEDs nun das Sonnenlicht in geschlossenen Räumen, ob in der Wohnung, am Arbeitsplatz oder in Gesundheitseinrichtungen.

Bild 1: Farbspektrum der Sonne.

Bild 1: Farbspektrum der Sonne. Eurolighting

Bild 2: Typisches Spektrum von weißen Standard-Leuchtdioden.

Bild 2: Typisches Spektrum von weißen Standard-Leuchtdioden. Eurolighting

Bild 3: LED-Lösung von Eurolighting: Dem Sonnenlicht angenähertes Lichtspektrum, führt zu einer wesentlichen Verbesserung im blauen und roten Bereich.

Bild 3: LED-Lösung von Eurolighting: Dem Sonnenlicht angenähertes Lichtspektrum, führt zu einer wesentlichen Verbesserung im blauen und roten Bereich. Eurolighting

Bild 4: Gegenüberstellung der Lumi green A 60 LED (links) und einer vergleichbaren LED-Lampe eines anderen Herstellers (rechts): Deutlich ist die bessere Farbwiedergabe zu erkennen, rechts wirken die Farben eher blass.

Bild 4: Gegenüberstellung der Lumi green A 60 LED (links) und einer vergleichbaren LED-Lampe eines anderen Herstellers (rechts): Deutlich ist die bessere Farbwiedergabe zu erkennen, rechts wirken die Farben eher blass. Eurolighting

Durch die Verwendung verschiedenartiger Leuchtdioden produzieren die LED-Lampen mit einem CRI von 91,8 ein Sonnenlicht-ähnliches Spektrum. Dem normalen Lichtspektrum weißer Leuchtdioden werden dafür die Wellenbereiche zwischen 496 bis 500 nm, die dem blau-grünen Bereich entsprechen, sowie 620 bis 650 nm entsprechend dem roten Bereich hinzugefügt. Das verbessert sowohl die Erkennung von Farben sowie die Farbsättigung und beeinflusst den Biorhythmus des Menschen positiv.

An Probanden getestet

Um die positive Wirkung der Sonnenlicht-ähnlichen LED-Technologie zu überprüfen, hat Eurolighting nun das LED-Leuchtmittel Lumi green A60 an Probanden hinsichtlich Konzentrationssteigerung und damit verbundener Motivation am Arbeitsplatz getestet. Insgesamt 25 Testpersonen unterschiedlichen Alters und Geschlechts haben dafür an einer Versuchsreihe teilgenommen. In ihrem gewohnten Arbeitsumfeld sollten sie bürotypischen Aufgaben nachgehen, wie Lesen und Schreiben am Computer sowie auf Papier. Als einzige Schreibtischbeleuchtung kam die LED-Birne A60 zum Einsatz, die dank zusätzlicher Leuchtdioden wesentliche Verbesserungen im blauen und roten Bereich des Lichtspektrums aufweist und damit dem Sonnenlicht sehr nahe kommt.

Nach über 60 Minuten wurden die Ergebnisse des Tests per Fragebogen festgehalten. Sie zeigten, dass der Einsatz der LED-Birne A60 eine konzentrationssteigernde Wirkung auf einen Großteil der Probanden hatte. 76 Prozent der Testpersonen empfanden das Licht als „fördernd“ beziehungsweise „sehr fördernd“ hinsichtlich ihrer Konzentration, nur 24 Prozent erkannten keinen Unterschied. Zudem wurde von 80 Prozent der Teilnehmer eine motivierende Wirkung des Lichts auf das Arbeitsverhalten bemerkt, lediglich 20 Prozent nahmen hier keine Änderung wahr. Um die Resultate weiter zu untersuchen, führt das Unternehmen derzeit Dauertests in 30 bis 50 unterschiedlichen Haushalten durch. Diese sind für ein halbes Jahr angesetzt und werden anschließend mittels Fragebogen ausgewertet. Ein Vergleich der verschiedenen Lichtspektren ist in den Bildern eins bis drei dargestellt.