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Kaum noch Rauschen auf der Stromversorgung, auch nicht bei hohen Frequenzen.
Das Ripple-Blocker-Logo betont, dass diese Technik für Ruhe auf der Stromversorgung sorgt.
Spart viel Platz: Statt einem großen LC-Glied genügt ein kleiner Stabilisierungskondensator.

Hinter Ripple-Blocker steckt Technologie von Micrel, mit der die hauseigenen Produkte eine sauberere Spannung erzeugen als bisher. Derzeit verwendet Micrel diese Erweiterung im 200-mA-Schalter MIC94300 mit Spannungsfolger-Ausgang und dem 200-mA-LDO MIC94310 mit festem Ausgang. Der Ripple-Blocker senkt das Rauschen und stört damit empfindliche Sensorsysteme weit weniger als bisherige Stromversorgungen. Der MIC94300 weist einen niedrigen RDS(ON) auf, besitzt einen Strombegrenzungsschalter und einen Tiefpassfilter, der Gleichspannung durchlässt und die Wechselspannungskomponente der Eingangsspannung blockiert. Der MIC94310 ist ein Low-Dropout-Regler, der eine bessere PSRR-Leistung von Gleichspannung bis zu 5 MHz bietet als diskrete Lösungen. Beide ICs haben ein Active-High-Enable-Pin für sequenzielles Ein- und Ausschalten.

Dank Ripple-Blocker sind keine großen LC-Filter nötig, die in diskreten Lösungen die Welligkeit reduzieren. Das spart Platz auf der Platine und erhöht die Zuverlässigkeit. Zudem bietet die neue Serie einen operativen Eingangsspannungsbereich von 1,8 bis 3,6 V mit außergewöhnlich transienter Leistung (reagiert ohne Überschwingen auf Lastwechsel) und sehr hohem PSRR (80 dB bei 1 kHz). Beide Bausteine verfügen über einen Sperrschicht-Temperaturbereich von -40 bis +125 ºC. Die Packungsoptionen sind 0,88 x 0,88 mm im 4-Bump-CSP und 1,2 x 1,6 mm im Thin-MLF. Die Serie ist bereits in größeren Mengen verfügbar; der MIC94300 kostet ab 0,24 US-Dollar in 1000er-Stückzahlen und MIC94310 ab 0,27 US-Dollar.