Industrie 4.0 zu Ende gedacht heißt: Die Produktion als Factory-as-a-Service aufzusetzen.

Industrie 4.0 zu Ende gedacht heißt: Die Produktion als Factory-as-a-Service aufzusetzen. Wobe-Systems

Die unternehmensweite Vernetzung und Automatisierung von Prozessen mithilfe von Software ist mit hohen Kosten und zum Teil schwer kalkulierbaren Risiken verbunden. Für mittelständische Unternehmen steigt damit die Hemmschwelle in die Industrie 4.0 zu investieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Der Kauf von Soft- und Hardware ist dabei nicht das größte Problem. Schwieriger sind die ständig notwendigen Veränderungen am System, um auf veränderte Marktanforderungen reagieren zu können. Auch Support und Wartung einer IT-Infrastruktur stellt für Unternehmen eine Herausforderung dar. Je höher die Integrationsdichte, desto teurer sind Veränderungen.

Der Vortrag beschreibt, wie agile Methoden wie Dev-Ops in Kombination mit einer engen Zusammenarbeit von Anwender und Softwarehersteller sowie moderne Systemlösungen helfen, das Investitionsrisiko zu reduzieren. Beispielsweise ermöglichen virtuelle Server und die Cloud eine schrittweise Integration und kontinuierliche Automatisierung, ohne den Aufbau eigener, teurer IT-Abteilungen. Ein Potenzial für neue Geschäftsfelder entsteht, wenn die Integration nicht an Unternehmensgrenzen halt macht, sondern Prozesse darüber hinaus automatisiert werden. Das Unternehmen als Internetdienst oder Factory-as-a-Service (Faas) wird vorgestellt. Was muss ein Softwareunternehmen leisten? Wie verändert sich die Zusammenarbeit zwischen ­Systemanbieter und Anwender? Diese und ähnliche Fragen werden im Rahmen von Industrie 4.0 geklärt werden müssen. Der Vortrag in der Talk Lounge zeigt dafür mögliche Wege auf.

Referent: Maik Wojcieszak, Geschäftsführer Wobe-Systems

Talk Lounge
all about automation Hamburg

25. Januar 2017, 15:10 bis 15:30 Uhr
26. Januar 2017, 10:30 bis 10:50 Uhr