Comau stellte auf der Automatica Racer- und Scara-Roboter vor.

Comau stellte auf der Automatica Racer- und Scara-Roboter vor. Comau

Pünktlich um Viertel nach Zwölf hieß es: Vorhang auf! In einer aufwendigen Inszenierung wurden die Messeneuheiten vorgestellt, darunter zwei neue Robotermodelle: Racer5-0.63 und Racer5-0.80. Beide setzen auf der Plattform des Racer3 auf und erweitern die Nutzlast auf 5 kg sowie Reichweite der Baureihe auf 630 mm (Racer5-0.63) beziehungsweise 809 mm (Racer5-0.80).

Willkommen im Scara-Segment

Mit der Modellfamilie Rebel-S feierte Comau Premiere im Marktsegment der Scara-Roboter. Die Zielsetzung ist klar: Ergänzend zu den bisherigen Gelenkrobotern ein breiteres Angebot für Handhabungs- und Bestückungsanwendungen bereitzuhalten. Dank eines Erweiterungssatzes bestehend aus Kabeln und Distanzelementen zur Vergrößerung der Aktionsradien lassen sich drei Montagepositionen sowie drei verschiedene Reichweiten (450 mm, 600 mm, 750 mm) realisieren.

Mit dem AURA – Advanced Use Robotic Arm –  zeigte das Unternehmen eine Lösung für kollaborative Roboter. Aura-Roboter haben eine spezielle Außenhülle mit sensitiven Bereichen, die gleichzeitig die Nähe und den Kontakt mit einer Person oder einer anderen Maschinenkomponente wahrnehmen. Darüber hinaus weist das System folgende Merkmale auf: Wahrnehmung tastbarer Impulse, Fähigkeit die Trajektorie bei einem Kontakt zu ändern, manuelle Führung, ein integriertes Sichtsystem, mit dem es die Bewegungen einer Person im Aktionsbereich antizipieren kann. Über Laserscanner werden Personen, mit denen Aura interagiert, überwacht. Dieser kombinierte Einsatz von Steuerungs-, Wahrnehmungs- und Vorhersagesystemen ermöglicht die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine, ungeachtet von Prozess und Abständen.