Manfred Fleischmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rohde & Schwarz, hielt eine Rede auf dem Richtfest zum Technologiezentrum II im Werksviertel.

Manfred Fleischmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rohde & Schwarz, hielt eine Rede auf dem Richtfest zum Technologiezentrum II im Werksviertel. Rohde

Rund 35 Millionen Euro lässt Rohde & Schwarz in sein Technologiezentrum II fließen. Mit dem neuen Gebäude setzt das weltweit agierende Familienunternehmen die Modernisierung seines Firmensitzes in München fort. Dort arbeiten allein zirka 2600 der derzeit rund 9900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das neue Technologiezentrum ersetzt alten Gebäudebestand, der Anfang 2015 abgerissen wurde. Nach Fertigstellung des Rohbaus wurde nun auf dem Firmengelände Richtfest gefeiert. Neben Manfred Fleischmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rohde & Schwarz, sprachen auch Josef Schmid, Bürgermeister der Landeshauptstadt München.

Rohde & Schwarz blickt auf eine mehr als 80-jährige Präsenz in München zurück. Bürgermeister Josef Schmid betonte in seiner Rede: „Erneut bekennt sich Rohde & Schwarz zur bayerischen Landeshauptstadt. Das ist ein positives Signal für den Technologie- und Hochschulstandort München. Für eine rasant wachsende Stadt wie München sind Investitionen in die Infrastruktur das A und O.“

Die Richtkrone wurde mit einem Kran auf das Dach des Technologiezentrums II gehoben.

Die Richtkrone wurde mit einem Kran auf das Dach des Technologiezentrums II gehoben. Rohde

Über die Jahre hinweg ist Rohde & Schwarz kontinuierlich gewachsen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014/2015 (Juli bis Juni) einen Umsatz von rund 1,83 Milliarden Euro. Strategisch ist der Konzern auf die fünf Standbeine Messtechnik, Rundfunk- und Medientechnik, Cyber-Sicherheit, Sichere Kommunikation sowie Funküberwachungs- und Funkortungstechnik ausgerichtet. Dank seiner Mitarbeiter zählt Rohde & Schwarz in seinen angestammten Arbeitsgebieten zu den führenden Anbietern weltweit.

Das Technologiezentrum II umfasst knapp 13.500 m² Geschossfläche und erstreckt sich über sechs Stockwerke. Das Forschungs- und Entwicklungsgebäude wird vor allem Entwicklerarbeitsplätze bieten und verfügt bei offenen Raumstrukturen über Platz für insgesamt rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.