Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/2004 erzielte Rohde & Schwarz mit einem Gesamtumsatz von 940,8 Mio. € eine Steigerung von 8,4%. Der Auftragseingang erreichte mit 1,1 Mrd. € eine neue Rekordmarke und konnte um 20% gesteigert werden. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds weltweit um ca. 300 auf insgesamt 6150 gestiegen. Allein 4500 davon sind in Deutschland beschäftigt.


Maßgeblich trugen im letzten Geschäftsjahr die außereuropäischen Märkte speziell in Fernost und in den USA zum Wachstum des Auftragseingangs bei. Die komplette Übernahme der Vertriebsaktivitäten in den USA und in Japan war ein wichtiger Schritt zum Ausbau einer weltweiten Präsenz. Erstmalig kamen mehr Aufträge aus Übersee als aus Europa. Die positive Entwicklung hält auch im laufenden Geschäftsjahr an. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004/2005 stieg der Auftragseingang um 16% gegenüber dem ersten Quartal des letzten Geschäftsjahres.


Als unabhängiges Unternehmen finanziert sich Rohde& Schwarz selbst und erwirtschaftet aus eigenen Erträgen das für das Wachstum zusätzlich notwendige Kapital. Mit 491 Mio. € beträgt das Eigenkapital derzeit 43% der Bilanzsumme. 134 Mio. € investierte der Konzern im letzten Geschäftsjahr in Forschung und Entwicklung. Friedrich Schwarz, Vorsitzender der Geschäftsführung, erklärt, warum er am Standort Deutschland festhält: „Ich habe nie zu denen gehört, die den Standort Deutschland schlecht reden. Als forschungs- und entwicklungsintensiver Konzern finden wir hier exzellente Mitarbeiter, denn für die Ingenieursausbildung gibt es hervorragende Hochschulen. Insofern profitieren wir auch vom Standort Deutschland.“(jj)