Mit einem Umsatz von 1,3 Mrd. Euro erzielte Rohde & Schwarz im Geschäftsjahr 2005/2006 (1.7 bis 30.6.) im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von knapp 18%. Das dynamische Wachstum wurde maßgeblich durch Nordamerika und Asien bestimmt. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich von 6400 auf 6900 erhöht (davon 5000 in Deutschland).

Das unabhängige Familienunternehmen hat sein weltweites Service- und Vertriebsnetz in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Über 90% des Marktes werden mit eigenen Niederlassungen bedient. Neben der Entwicklungszentrale in Deutschland sichern kleinere Entwicklungszentren vor Ort, dass Rohde & Schwarz technologisch weltweit am Puls der Zeit ist. So   entwickelt beispielsweise ein Team in China am dortigen Mobilfunkstandard TD-SCDMA mit. Auch in den USA, Großbritannien, Dänemark, Singapur und Korea unterstützen eigene Entwicklungsteams das Entstehen neuer Standards, Produkte und Applikationen.

Mit einer Steigerung von 13% gegenüber dem Vorjahreswert hat Rohde & Schwarz seine Investitionen für Forschung und Entwicklung deutlich erhöht. Michael Vohrer, Vorsitzender der Geschäftsführung, erklärt die Hintergründe: „Kurze Innovationszyklen sind neben unseren ausgesprochen engen Kundenbeziehungen der zentrale Schlüssel zum Erfolg. So ist es uns gelungen, uns in den Arbeitsgebieten Messtechnik, sichere Kommunikation, Rundfunk sowie Funküberwachung und -ortung weltweit noch besser zu positionieren.“

Durch die fortschreitende Digitalisierung und den Rollout des mobilen TV buchte vor allem die Rundfunktechnik steigende Umsätze. Die Messtechnik profitierte von neuen Übertragungsstandards wie WiMAX oder dem Mobilfunkstandard HSPA (High Speed Packet Access). Ein gestiegenes Bewusstsein für Sicherheit führte in der sicheren Kommunikation sowie in der Funkkommunikation und -ortung zum Ausbau der führenden Marktposition.