Die spielfreie Rotex in Miniaturform dient dazu, Fluchtungsfehler auszugleichen und damit die Standzeit angrenzender Bauteile zu erhöhen. Ihr Bauprinzip ist das gleiche wie bei der großen GS-Variante: zwischen zwei klauenförmig ineinandergreifenden Nabenteile wird ein vorgespanntes Elastomer eingelegt. Dabei nutzt man die Schachtelbauweise von Klauen und Zahnkranz; dies hat den Vorteil, dass die Kupplungsabmessungen deutlich reduziert werden konnten. Die miniaturisierten Bauformen sind axial steckbar, d.h. der Antrieb lässt sich einfach demontieren. Die Kupplungen sind durchschlagsicher und weisen hohe Standzeiten auf; Temperaturbereich -40… +120°C. Da die verwendeten Elastomere resistent gegenüber Schmier- und anderen Betriebsstoffen (z. B. Bremsflüssigkeit) sind, ist ein Unteröl-Betrieb möglich. Der Außendurchmesser beträgt 15… 40 mm. Übertragung von maximalen Drehmomenten 1… 35 Nm.