Auf die Schnelle

Das Wesentliche in 20 Sek.

  • Multifunktionale Plattform als neuer Gerätetyp bei den Simatic Advanced Controllern kombiniert klassische Steuerungs- mit PC-typischen Aufgaben
  • Reduzierter Platzbedarf bei gleichzeitigem Erreichen der Robustheit einer Simatic S7
  • Stabilität und Langzeitverfügbarkeit durch ein geschlossenes Embedded-Betriebssystem
  • Minimale Anlagenstillstandszeiten durch Plug & Play der Simatic Memory Card
  • Ermöglicht es, steuerungsunabhängige Applikationen wie Protokollkonverter oder Datenbankanwendung in C/C++ zu erstellen
  • Komplexe Funktionen können nach Codegenerierung direkt im SPS-Programm aufgerufen werden
Die Simatic S7-1500 CPU 1518(F)-4 PN/DP MFP / Multifunktionale Plattform kombiniert Controller- und PC-Funktionalität für Hochsprachenprogramme in einer robusten Hardware-Plattform.

Die Simatic S7-1500 CPU 1518(F)-4 PN/DP MFP / Multifunktionale Plattform kombiniert Controller- und PC-Funktionalität für Hochsprachenprogramme in einer robusten Hardware-Plattform. Siemens

Die Entwicklung bei Smartphone und Tablet reflektiert einen der großen Trends im Maschinen- und Anlagenbau: Statt vieler spezieller Lösungen versuchen Unternehmen immer mehr, ihre Prozesse mit flexiblen Systemen zu automatisieren, die einerseits einen hohen Grad an Standardisierung ermöglichen und andererseits möglichst viele unterschiedliche Funktionen abbilden. Auf diese Weise lassen sich wiederkehrende Abläufe ressourcen- und kostensparend realisieren. Gleichzeitig verändern sich auch die Anforderungen an die Programmierung der Systeme: Mit wachsender Flexibilisierung des Anlagenbetriebs müssen zunehmend komplexere Aufgabenstellungen umgesetzt werden, bis hin zur Einbindung mathematischer Modelle. Solche Applikationen programmieren die Entwickler typischerweise auf Basis von Hochsprachen.

Hochsprachen-basierte Automatisierung ergänzt klassische Steuerung

Nicht zuletzt aus diesem Grund kommen oft Industrie-PCs in Kombination mit einer (Soft-)SPS zum Einsatz. Mit dieser Kombination können Anwender eigene Applikationen – zum Beispiel eine Modellierung – in Hochsprache realisieren und diese für die Steuerung ihrer Anlagen nutzen. Der Vorteil dieses Ansatzes liegt in der Flexibilität, den die PC-Plattform mit ihrer Systemleistung, vielseitigen Schnittstellen und ausreichend Speicherplatz bereitstellt.

Allerdings bedeuten PC-basierte Lösungen immer auch einen gewissen Mehraufwand für den Maschinen- und Anlagenbauer: Damit die Systeme zuverlässig im industriellen Umfeld arbeiten, müssen regelmäßig Updates eingespielt werden. Auch die IT-Sicherheit stellt zusätzliche Anforderungen an die Konfiguration der Systeme, und nicht zuletzt haben Industrie-PCs auch im Vergleich zur ‚klassischen‘ Automatisierung deutlich kürzere Innovations- und Lebenszyklen. In Summe ist die Instandhaltung der Systeme deutlich aufwändiger.

Im TIA Portal ab V15 erscheint die CPU 1518 MFP als Hardware mit zwei Runtimes, Steuerung und C/C++.

Im TIA Portal ab V15 erscheint die CPU 1518 MFP als Hardware mit zwei Runtimes, Steuerung und C/C++. Siemens

Auf der anderen Seite bietet die Weiterentwicklung bei speicherprogrammierbaren Steuerungen im Prinzip ausreichend Ressourcen, um C/C++-Applikationen ablaufen zu lassen. Der Vorteil dieses Ansatzes: Die Hardware ist sozusagen von Haus aus für die Anforderungen im industriellen Umfeld ausgelegt und damit robuster, langlebiger und im Servicefall einfacher auszutauschen als ein Industrie-PC. Wie die Integration von Hochsprachen-Applikationen in die SPS aussehen kann, zeigt Siemens mit der multifunktionalen Plattform Simatic S7-1500 MFP-CPU.

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