In den ersten sechs Monaten 2005 steigerte Saia-Burgess den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,8 % auf 314,6 Mio. CHF. Der EBITA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Amortisation) erhöhte sich um 4,1 % auf 24,9 Mio. CHF. Der Reingewinn wuchs um 11,2 % auf CHF 17,8 Mio. CHF, was einer Reingewinn-Marge von 5,7 % entspricht. Dabei wirkte sich der Währungseinfluss mit 3,8 Mio. CHF oder 1,4 % negativ auf den Umsatz aus. Das markante Umsatzwachstum im ersten Halbjahr war vor allem auf die erfolgreiche Integration der beiden im Vorjahr getätigten Akquisitionen (Bühler, Sick/Stegmann) zurückzuführen. Sie trugen 38,8 Mio. CHF oder 14,0 % zum Umsatz bei.
Im zweiten Halbjahr sollen sich Projekte die zu Materialeinsparungen führen, sowie Produktinnovationen positiv auf die Profitabilität auswirken. Zusätzlich weitet Saia-Burgess ihre Aktivitäten in Polen mit dem Aufbau einer zentralen Niedriglohnfertigung für die Division Industry aus. Der Hersteller von Schaltern, Aktoren, elektronischen Steuerungen und Komponenten geht deswegen davon aus, das gesteckte Ziel von 10% Umsatzzuwachs und Steigerung der Profitabilität zu erreichen.


Übernahmeangebot abgelehnt


Der Verwaltungsrat der Saia-Burgess Electronics Holding AG lehnt das unerwünschte und unverlangte Angebot der japanischen Sumida Corp. klar ab. Er ist unverändert der Überzeugung, dass eine Übernahme durch Sumida für keine der betroffenen Anspruchsgruppen (Aktionäre, Mitarbeiter, Kunden) eine attraktive Alternative ist. Der Verwaltungsrat empfiehlt den Aktionären der Saia-Burgess, ihre Aktien nicht zu verkaufen – auf jeden Fall nicht vor der außerordentlichen Generalversammlung am 30. August in Murten (Schweiz).