Kognitive Technologien von IBM sollen unter anderem dabei helfen, Schaefflers Industrie 4.0-Strategie für Werkzeugmaschinen weiterzuentwickeln und deren Leistungsfähigkeit (OEE) zu verbessern.

Kognitive Technologien von IBM sollen unter anderem dabei helfen, Schaefflers Industrie 4.0-Strategie für Werkzeugmaschinen weiterzuentwickeln und deren Leistungsfähigkeit (OEE) zu verbessern. Schaeffler/IBM

Die kognitiven Lösungen, das heißt Cloud-basierte IoT-Lösungen, sollen das gesamte operative Geschäft und die Produktlösungen effizienter beziehungsweise effektiver machen, von der Produktentwicklung über die Produktion bis hin zum Vertrieb und den After-Sales-Services. Ziel ist es, virtuelle Modelle zu bauen, die gesamte industrielle Systeme als digitale Zwillinge abbilden, um neue Ansätze für Produktdesign, Herstellung und After-Sales-Services ermöglichen. Mithilfe der Anbindung und Analysefähigkeiten der IBM-Watson-IoT-Plattform kann Schaeffler große Datenmengen aus Millionen von Sensoren und Geräten besser analysieren. Diese Erkenntnisse sollen Schaeffler helfen, flexibler zu werden, Entscheidungen schneller treffen zu können und die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Ausrüstungen sowie der hergestellten Produkten zu optimieren.

Im Fokus der Partnerschaft stehen unter anderem:

  • Durch die sensorische Überwachung von Rotorlagern in Windkraftanlagen sollen in Verbindung mit Windprognosen und Wetterdaten frühzeitig geeignete Stillstandszeiten der Anlagen für einen Komponenten-Tausch planbar werden, und zwar möglichst bei einer kommenden Windflaute.
  • Schaeffler will die vorausschauende Instandhaltung für Züge verbessern, speziell durch sensorische Überwachung von Wälzlagern.
  • Als Automobilzulieferer – von Teilen für Motor, Getriebe und Fahrwerk – will Schaeffler künftig die Funktionalität von Komponenten durch Datengenerierung und Aufbereitung erweitern. Echtzeitanalysen und kognitive Systeme sollen die erhaltenen Daten in wertvolle Informationen umwandeln. So können OEMs die Betriebssicherheit der Autos erhöhen und neue Services mit Mehrwert anbieten.
  • Die kognitiven Technologien von IBM sollen dabei helfen, Schaefflers Industrie-4.0-Strategie für Werkzeugmaschinen weiterzuentwickeln und die OEE (Overall Equipment Efficiency) zu verbessern. Dazu gehören die Optimierung von Produktionsprozessen, Echtzeitanalysen, eine Kontext-bezogene Wartung und die Vernetzung und Optimierung mehrerer Maschinen. Zielrichtung ist dabei eine permanente Optimierung der Produktion und Lieferkette. Im Fokus steht dabei die interne Optimierung als Effizienzsteigerung und die Schaffung neuer Dienstleistungsangebote für unsere Kunden und Partner.
  • Connected Equipment / Operation-Center: Hier überwachen Experten die Zustände von tausenden internen und externen Maschinen und Anlagen. Die Big-Data-Strukturen werden an das Operation-Center übertragen und dort in der Schaeffler-Cloud verarbeitet. Die Analyse, Vorhersage und Optimierung erfolgt mittels neuer Algorithmen und kognitiver Methoden. Auffälligkeiten und Handlungsbedarfe werden aufgezeigt, Maßnahmen werden entsprechend eingeleitet.