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Ein Testen ohne Limits erlaubt das Modell Spea 4060 S2, da es für alle Testanforderungen beim Incircuit- und Mulitfunktionstest die passenden Module bietet.
Der Tester Spea 4050 S2 ist für den Einsatz in automatischen Produktionslinien mit Inline-Betrieb und High-Volume-Produktion ausgelegt.
Für den Test von Prototypen, kleinen und mittleren Stückzahlen wurde der Tester Spea 4020 S2 konzipiert.

Basierend auf der GAX3-Testarchitektur bietet Spea mit der Testerserie S2 neuartiger Systeme, die das breite Anforderungsspektrum in der Elektronikproduktion abdecken. Sie alle weisen das neue Flying-Tester-Konzept auf, das eine sehr hohe Messgenauigkeit von 0,1 pF erreicht. Damit sollen Messverluste oder -abweichungen und Beeinflussungen des Messergebnisses praktisch unmöglich sein. Denn je kürzer die Distanz zwischen Nadel und Messinstrument, desto schneller und genauer kann die durchgeführte Messung erfolgen. Gemäß diesem Prinzip hat Spea nach eigenem Bekunden den ersten und einzigen „Flying Tester“ entwickelt. Die Mess- und Steuerinstrumente sind als Testkopf direkt an den Nadeln positioniert.

Hohe Testperformance durch weitere Funktionen

Die Serie 2 bietet neben dem neuen Testkonzept weitere Funktionen, die den Testumfang der Systeme deutlich erweitern. Neu ist zum Beispiel der LED-Test, mit dem sich die LEDs auf Farbe (HSL-Wert) und Intensität prüfen lassen. Hier werden bis zu 10 LEDs pro Sekunde geprüft. Ebenfalls neu ist der 3D-Laser-Test, der mechanische und prozessbasierende Defekte schnell und sicher aufdeckt. Mit dieser Funktion lässt sich die Anwesenheit der Bauteile sowie deren Ausrichtung und Höhe feststellen. Die Erkennung von Open Pins und der korrekte Anschluss von Aufpresskomponenten sind zudem möglich.

Darüber hinaus sind die Systeme mit hochauflösenden Farbkameras für den optischen Test ausgerüstet. Neben der zuverlässigen Schrift- und Symbolerkennung ermöglichen die Systeme auch die Pastendruckkontrolle. Zudem können sie mühelos Lasermarkierungen erkennen und lesen. Die Testmodule NZT-Test und OBP wurden ebenfalls weiterentwickelt und sind jetzt noch leistungsfähiger. Mit dem OBP500 ist es nun möglich, bis zu vier Bauteile gleichzeitig zu programmieren. Das Tool verfügt über zahlreiche Protokolle und Schnittstellen. Zudem baut es auf eine riesige Treiber-Bibliothek auf. Das optimierte Modul NZT3.0 stellt einen vollständigen Kurzschlusstest sicher – mit nur einem Kontakt pro Netz durch Impedanzmessungen. Auch unterschiedliche Programmierungen lassen sich zeitgleich durchführen.

Hohe Testgeschwindigkeit durch Linearmotoren

Für den Antrieb kommen Linearmotoren mit optischen Encodern und luftgelagerte Achsen zum Einsatz. Sie ermöglichen höchste Testgeschwindigkeit auf allen Achsen (x-, y- und z) und damit optimierte Verfahrwege. Dieser Antrieb ist nicht nur verschleißfrei, sondern sorgt auch dafür, dass der Tester jederzeit genau weiß, wo jede einzelne Nadel steht. Homingprozeduren oder Nachkorrekturen, wie sie bei jedem anderen Antriebskonzept zwingend nötig sind, entfallen komplett. Dadurch bieten die Hochleistungslinearmotoren eine hohe Produktivität und Beständigkeit. Nicht umsonst basiert modernstes Fertigungsequipment wie etwa die Bestückautomaten auf dieser Technologie – so auch die aktuellen Flying-Probe-Tester. Die Messungen und Kontaktierungen sind absolut präzise und genau, verspricht Spea.

Höchste Positioniergenauigkeit auf allen Achsen (x-, y- und z) erzielen die Systeme durch die eingebauten optischen Encoder. Geht es nach Spea, dann sind Encoder die einzige Technologie, die eine exakte und fehlerfreie Positionsangabe ermöglicht. Überdies bieten die Tester auch eine Soft-Landing-Funktion, sodass sich keinerlei Beschädigungen durch die Kontaktierung, keine Beanspruchung und Belastung der Baugruppe und der Bauteile ergeben können. Jede Art von Baugruppe vom Keramikhybrid bis hin zu flexiblen Boards wird schnell, präzise und genau mit den Systemen getestet. Auch die Miniaturisierung der Bauteile ist kein Problem. Die Flying Prober kontaktieren selbst die neuen 008004-Bauteile (0,25 x 0,125 mm) sicher und zuverlässig. Die Wiederholgenauigkeit auch bei kleinsten Bauteilen über einen langen Zeitraum ist gegeben.

Für jede Anforderung das passende Modell

Ein Testen ohne Limits erlaubt das Modell Spea 4060 S2: Das System mit einem maximalen Testbereich von 686 mm x 610 mm bietet für alle Testanforderungen beim Incircuit- und Mulitfunktionstest die passenden Module. Auch sind Tests unter Betriebsspannung möglich. Funktionstests, OnBoard-Programmierung, optische Tests, Boundary Scan, Funktionstests mit Power, dynamisch, digital oder Clustertests – all diese Funktionen lassen sich problemlos im System integrieren und über ein einziges Testprogramm steuern.

Hingegen ist der Tester Spea 4050 S2 speziell für den Einsatz in automatischen Produktionslinien mit Inline-Betrieb und High-Volume-Produktion entwickelt worden. Das System stellt eine Alternative für das Nadelbett dar und verfügt über einen Testbereich von 500 mm x 400 mm. Der Tester steht für hohe Produktivität und große Flexibilität. Hinzu kommt die Möglichkeit der Kaskadierung: Ähnlich wie bei modernen und modularen Bestückautomaten werden hier zwei oder mehrere 4050er Testzellen durch Kaskadierung zu einem System mit deutlich reduzierten Taktzeiten.

Der dritte Tester im Bunde ist der Spea 4020 S2, der für den Test von Prototypen, kleinen und mittleren Stückzahlen konzipiert wurde. Er bietet die gewohnte Genauigkeit und eine für den manuellen Betrieb ausgelegte Testgeschwindigkeit. Eine hohe Flexibilität ist durch schnelles Umrüsten sichergestellt. Das Systemkonzept basiert auf hoher Produktvielfalt und Typenvarianz. Alle drei Testermodelle erreichen eine Testgeschwindigkeit von 1000 Tests/s.