Mechatronik muss nicht nur interdisziplinär, sondern auch branchenübergreifend umgesetzt werden.

Mechatronik muss nicht nur interdisziplinär, sondern auch branchenübergreifend umgesetzt werden.Karlsruher Messe und Kongress

Rund 300 Konferenzteilnehmer aus sechs Ländern, darunter eine Delegation aus der Volksrepublik China, nutzten die Gelegenheit, sich in über 30 praxisorientierten Fachbeiträgen zu informieren. In der Fachausstellung präsentierten sich 29 Aussteller aus Deutschland, Frankreich, Italien, der Schweiz und Spanien. Unter ihnen waren unter anderem das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung, das Karlsruher Institut für Technologie, Kuka Laboratories, der Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie, Siemens, das Steinbeis-Europs-Zentrum und der Verein Deutscher Ingenieure vertreten.

Die Vielschichtigkeit der Energieeffizienz in der Produktion war ein zentrales Thema der Veranstaltung. Gerade in der Automatisierungstechnik spielten die spezifischen Anforderungen an die technischen Kriterien und Betriebskosten bei der jeweiligen industriellen Anwendung eine wichtige Rolle, erklärte Energieeffizienz-Experte Dr. Axel-Andreas Gomeringer von Festo.

Für einen besseren Technologietransfer sprach sich Volker Schiek, Geschäftsführer des Kompetenznetzwerks Mechatronik BW, aus: „Wir haben in Deutschland ausgezeichnete Innovationen, haben aber bei der Vermarktung immer noch viel Potenzial. Die Mechatronik ist der Schlüssel für zukünftige Technologien. Es gilt voranzugehen, die richtigen Themen zu besetzen, marktfähige Produkte zu entwickeln, neue Standards zu setzen und so die Weltmärkte zu erobern. Dies wird jedoch aufgrund der Komplexität nur in interdisziplinären und branchenübergreifenden Netzwerken gelingen.“