Wie Deutschland ist auch die Schweiz zur Sicherung des Wohlstands sehr stark auf Exporte angewiesen und sie macht dies auch erfolgreich, trotz immer noch überbewertetem Schweizer Franken. Dies zwang die Unternehmen dazu, noch mehr Anstrengungen im Bereich Innovationen, Automation und vor allem bei der umfassenden Vernetzung (IoT = Internet of Things) vorzunehmen.

Forscher prophezeien, dass die zukünftige Arbeitswelt im Zeichen des IoT vereinfacht zusammengefasst bald wie folgt aussehen wird: „Entwickler sagen den vernetzten „Dingen“, was sie tun sollen, und die anderen Mitarbeitenden erhalten von den industriellen „Dingen“ dann entsprechende Aktionen und Instruktionen“. Unzählige Berufe wird es bald nicht mehr geben, neue werden entstehen. Diese kritische Übergangszeit kommt schneller als wir denken. Aus einem älteren Buchhalter/Lastwagenfahrer und so weiter wird aber nicht plötzlich über Nacht ein erfahrener und gesuchter Software/Hardware-Entwickler oder ein Automations-Spezialist.

Die digitale System-Sicherheit als Knackpunkt in der Schweiz

In der Elektronik gelten hinsichtlich Digitalisierung folgende generellen Erfahrungswerte: Positiv: Sie entlastet uns enorm, aber nur solange wie sie problemlos funktioniert. Negativ: Was sonst passiert, haben wir im Mai dieses Jahres schockiert zur Kenntnis nehmen müssen: Krankenhäuser kollabierten in England, Stillstand bei Autoherstellern wie Renault und vieles mehr. Betroffen waren unzählige Länder. Wannacry hieß der Virus. Mich wundert es nicht! Im Fernsehen zeigten kürzlich wieder mal professionelle und gutmeinende Hacker, wie unglaublich schnell sie eigentlich via schlecht geschützten Routern und andere einfache IoT-Komponenten ins Gesamt-Netzwerk unzähliger Unternehmen eindringen und alles stilllegen oder abändern könnten. Bitcoin ist anschließend die Währung für Erpressungen. Meine Schlussfolgerungen: Die Entwickler sollten vor allem einfach aufgebaute Schnittstellen/Sensoren und Ähnliches so weiterentwickeln, dass sie gegen Angriffe von außen optimal geschützt sind. Hier liegt bekanntlich noch einiges im Argen. Im Film konnten die Hacker sogar durch eine vernetzte ferngesteuerte Bürolampe eindringen! Die Firmenleitungen ihrerseits müssen die entsprechenden Entwicklungs-Budgets aber auch zur Verfügung stellen. Kürzlich kam ein Bericht heraus, wonach bei vielen Schweizer Firmen diesbezüglich wegen geringerer Margen ein Kapitalmangel vorherrscht. Vorbeugen ist jedoch immer besser als heilen!

Schweiz

Dencitec für neue Möglichkeiten in der Miniaturisierung zum Beispiel für Leiter- und Abstandsbreiten bis zu 25 Mikrometer. Cicor

Führende Technologien für Wachstumsmärkte

Cicor bietet als EMS (Electronic Manufacturing Services)-Dienstleister mit einem breiten Fertigungsspektrum in der Leiterplattenbestückung und im Box Building sowie im Werkzeugbau und Kunststoff-Spritzguss umfassende Outsourcing- Lösungen für die Entwicklung und Herstellung elektronischer Baugruppen und kompletter Geräte und Systeme. Die langjährigen Erfahrungen und der Einsatz modernster Prozess-Technologien machen die Cicor-Gruppe zu einem zuverlässigen Partner bei der Entwicklung und Herstellung von kundenspezifischen Produkten. Führende Technologien und Lösungen tragen dazu bei, dass das Unternehmen als kompetenter Partner globaler Kunden in Wachstumsmärkten wahrgenommen wird.

Cicor, Bronschhofen

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