Der dazugehörige Arbeitsplatz ist mit Sicherheitslichtgitter ausgestattet, der eine manuelle Bestückung erlaubt und die Arbeitsschritte Fluxen/Drehen/Fluxen sowie Verzinnen/Drehen/Verzinnen und zurück zur Beladeposition automatisch abfährt. Diese SPS-gesteuerten Abläufe werden mit der Wellenlötmaschine und einem Bewegungssystem mit Hub-/Senkeinheit und Drehschwenkkopf realisiert. Der Überlauffluxer sorgt für ein gleichmäßiges Niveau. Verzinnt wird über der besonders laufruhigen Welle der Lötmaschine. Die kleine SWLM 150-C kann ebenso wie die größeren Maschinen in einem Tisch integriert werden. Die langzeitresistenten Lötbäder sind für den Einsatz von bleifreien Legierungen geeignet; hervorzuheben sind die laufruhigen Wellen und die kompakte Steuerung im Gehäuse. Ein Fußtaster löst den Lötzyklus aus, die Hände bleiben frei. Zusätzlich kann die gesamte Oberfläche mit einer Absaugung ausgestattet werden, welche die entsprechenden Dämpfe von dem Bediener wegleitet. Die Lötmaschinen der SWLM-Serie werden vorrangig zum Verzinnen von bedrahteten Bauelementen oder Kontaktieren von verschiedenen Wickelgütern wie lackierten Drähten an Spulen oder Transformatoren bei Temperaturen bis 500 °C eingesetzt, aber auch als Reparaturstation für bedrahtete vielpolige Bauelemente bis 300 °C.

Productronica 2015: Halle A4, Stand 370