Mittels Bogenidentifikation lassen sich Druckbögen vor der Weiterverarbeitung zuverlässig kontrollieren. Das System erkennt fehlerhafte Druckbögen und vermeidet Bedienfehler in allen Bereichen der Druck- und Falztechnik. Die Bögen werden online, direkt im Anleger geprüft, bevor sie in den Falzvorgang laufen. Dabei findet die Prüfung der Ober- und Unterseite gleichzeitig statt. Der erste Bogen dient als Muster für die gesamte Falzmenge, alle folgenden müssen exakt diesem Muster entsprechen.


Die optoelektronische Bildauswertung erfasst z. B. die Lage des Bogens in der Maschine, die Lage des Druckbildes, Schimmelbogen sowie flächige und lokale Druckstörungen. Das Verfahren unterscheidet zwischen Gutbogen und Makulatur. Bei Fehlern wird die Weiterverarbeitung sofort gestoppt. Das Maschinenpersonal erhält ein Signal, entfernt den fehlerhaften Bogen und startet die Maschine neu. Alle Sensoren arbeiten dank Auto-Referenz-Funktion unabhängig vom Untergrund, die Auto-Adapt-Funktion macht manuelles Teach-in überflüssig. Je nach Anwendung können bis 100 Bögen/s bei 10 m/s Papiergeschwindigkeit verarbeitet werden.