Peter Lutz, Geschäftsführer von Sercos Interface.„Durch die Kombination von CIP Safety und die Basis von Sercos III lassen sich einfache und gleichzeitig sichere Slave-Geräte ohne zusätzliche Sicherheitssteuerung miteinander koppeln.“

Peter Lutz, Geschäftsführer von Sercos Interface.„Durch die Kombination von CIP Safety und die Basis von Sercos III lassen sich einfache und gleichzeitig sichere Slave-Geräte ohne zusätzliche Sicherheitssteuerung miteinander koppeln.“

Sercos International e.V. stellte im Rahmen einer Pressekonferenz eine Erweiterung des Sicherheitskonzepts Sercos safety vor, das eine sichere Datenübertragung auf der Basis von Interfacetechnologie des Unternehmens ermöglicht und auf den Protokollsicherungsmechanismen von CIP Safety basiert.

Dazu kooperiert SI mit der ODVA (Open DeviceNet Vendors Association), die als internationale Organisation CIP-basierende Technologien, z. B. DeviceNet, EtherNet/IP und CIP Safety, vorantreibt. Die Kooperation hat zum Ziel, mit CIP Safety künftig einen gemeinsamen Standard für die sicherheitsgerichtete Kommunikation zu unterstützen. Dies kommt dem Wunsch von Anwendern und Herstellern entgegen, nicht unterschiedliche Sicherheitsprotokolle unterstützen zu müssen, sondern stattdessen auf einen globalen Standard setzen zu können. Im Rahmen der Kooperation wird festgelegt, wie die Dienste und Telegramme von CIP Safety auf die Sercos-Transportschicht abgebildet werden.

Durch die Routing-Fähigkeit des CIP Safety-Protokolls kann sich ein Sicherheitsnetzwerk über mehrere unterlagerte und miteinander verbundene Kommunikationsnetzwerke (darunter DeviceNet, Ethernet/IP, Sercos III, Sercos II) erstrecken. Der im Datentelegramm eingebettete sichere Datencontainer kann gemäß CIP Safety-Spezifikation zwischen 2 und 250 Byte sichere Nutzdaten enthalten.