Dank geringer Verlustleistung aufgrund effizienter CPU und damit lüfterlosem Design sowie Einsatz von Flashspeicher anstelle einer Fest-

Dank geringer Verlustleistung aufgrund effizienter CPU und damit lüfterlosem Design sowie Einsatz von Flashspeicher anstelle einer Fest-

Eine sinnvolle Maßnahme für das langlebige Industriegeschäft mit CNC-Maschinen stellt das individuelle Retrofit-Programm von MSC Tuttlingen dar: Damit gibt es eine Antwort auf die Frage, was zu tun ist, wenn der Visualisierungs-PC an einer Werkzeugmaschine abgekündigt wird und nicht mehr ersetzt werden kann – oder ein Hersteller Apothekenpreise von seinen Kunden verlangt. Vorgestellt wird das Konzept auf dem Automatisierungstreff in Böblingen. Neben den Beschaffungskosten spielt unter Umständen die Ersparnis durch geringere Engineeringkosten im Vergleich zu einem Redesign unter Verwendung eines gänzlich anderen Steuerungsrechners eine weitere Rolle für den möglichen Kundenkreis. Das Retrofit-Angebot basiert auf einem industriellen Rechnerkern mit abgestimmter, mechanischer Aufnahme. Für die volle hardwareseitige Kompatibilität werden Frontplatte, Einbaumechanik und Gehäuseabmessungen auf die Vor-Ort-Gegebenheiten angepasst. Die Charakteristik wird von der IP65-geschützten Frontplatte mit tropenfester Folientastatur in der gewohnten Anmutung ergänzt. Dank höherer CPU-Leistung bei gleichzeitig verringerter Stromaufnahme sind die Retrofit-Panels komplett lüfterlos konzipiert, statt Festplatten kommen Flash-Medien zum Einsatz.
Neben der mechanischen ist die softwareseitige Kompatibilität für den Anwender ein entscheidendes Kriterium, falls er die bisherige Visualisierungssoftware weiter einsetzen will. Die Rechnerplattform unterstützt hierzu auch Treiber für abgekündigte Betriebssysteme wie DOS und Windows 3.11. (uns)