Zwei- und Drei-Achs-Interpolationen lassen sich einfach und kostengünstig lösen.

Zwei- und Drei-Achs-Interpolationen lassen sich einfach und kostengünstig lösen.

„Panasonic setzt mit seiner neuesten Entwicklung in der Antriebstechnik auf Real Time Ethernet“, so Wolfgang Kink, Produktmanager Steuerungstechnik bei Panasonic Electric Works in Holzkirchen bei München. „Mit einer Kommunikationsgeschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde zwischen Steuerung und Servoantrieben zählt diese Lösung zu den reaktionsschnellsten auf dem Markt.“ Kern des Systems ist die Kleinsteuerung FP-Sigma mit intelligenten Positionierbaugruppen für zwei, vier und acht Achsen sowie Minas A4N-Servoantriebe. Damit können bis zu 16 Achsen über Ethernet und eine einzige Kleinsteuerung betrieben werden. Die Positionierbaugruppen verfügen über zwei Ethernet-Ports für Ringleitungen und drei digitale Handradschnittstellen. Zur Vernetzung werden Standard-Ethernet-Kabel eingesetzt, die Entfernungen von 60 Metern zwischen den Antriebsverstärkern überbrücken können (Gesamt 200 Meter). Die Parametrierung der Antriebe wird durch das verbesserte Autotuning-Verfahren vereinfacht. Verfügbar sind Antriebe im Leistungsbereich von 50 Watt (0,16 Newtonmeter Nennmoment) bis fünf Kilowatt (15,8 Newtonmeter Nennmoment) mit Nenndrehzahlen zwischen 3000 – 5000 Umdrehungen pro Minute.
„Durch die Verwendung von handelsüblicher Ethernetkabeln zur Kommunikation und Realisierung der Busstruktur sowie Nutzung fertiger, praxiserprobter Beispielprogramme gemäß IEC61131-3 für typische Prozessabläufe innerhalb der Anlage ergibt sich für den Anwender ein erfreulich positiver wirschaftlicher Aspekt, z.B. durch Minimierung der anzusetzenden Dienstleistungskosten bei der Angebotserstellung“, erläutert Wolfgang Kink. „Des weiteren können die einzelnen Produkte des Gesamtsystems für eine Vielzahl verschiedener Technologien wie. z.B. in Umreifungseinrichtungen, Bestückungsautomaten, Wicklern, Fördersystemen oder auch Schweißautomaten eingesetzt werden. Möglich wird dies durch die offene Programmierstruktur für den Bereich der Ansteuerung der Antriebe sowie bedingt durch den Umstand das der Lageregelkreis nicht in der Steuerung sondern im Antriebsumrichter geschlossen wird. Dies ermöglicht eine zusätzliche Performanceauslastung für die Steuerung durch Hinzunahme von Automatisierungsaufgaben weiterer Prozessabläufe für das Gesamtsystem; eine zusätzliche Steuerungseinheit wird nicht benötigt.“ (uns)