Mit 80 Experten geht SGS-TÜV die Elektromobilität an Bild: SGS-TÜV

Mit 80 Experten geht SGS-TÜV die Elektromobilität an Bild: SGS-TÜV

Mit steigender Komplexität der automobilen elektrischen und elektronischen Systeme sowie angesichts der Forderung nach emmissionsarmen beziehungsweise -freien Fahrzeugen kommt der Funktionalen Sicherheit und der Elektromobilität immer größere Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund baut die SGS-TÜV GmbH – Ein Unternehmen der SGS-Gruppe und des TÜV Saarland e.V. mit Niederlassung in München ihr Angebotsspektrum im Bereich Safety und Elektromobilität konsequent aus. Dabei unterstützt das „Competence Center Funktionale Sicherheit“ des SGS-TÜV als akkreditierter Komplettdienstleister seine Kunden bei der Entwicklung, Prüfung und Zertifizierung der Produkte sowie der Produktabsicherung auf internationalen Märkten in allen Phasen des Produktentstehungsprozesses

Mehr als 80 Experten bringen ihr Know-how in die Gewährleistung der Funktionalen Sicherheit und eine sichere Umsetzung der Elektromobilität ein. Sicherheit hat bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen oberste Priorität. Dabei müssen auch neue Technologien und Systeme wie zum Beispiel Lithium-Ionen-Batterien, Hochspannungs-Bordnetze und komplexe Batteriemanagement-Systeme in ein umfassendes Sicherheitskonzept integriert werden. Hinzu kommt die Berücksichtigung internationaler Sicherheitsanforderungen und Normen. In diesem Umfeld spielen neben der Funktionalen Sicherheit der Systeme die Batteriesicherheit und die Elektrische Sicherheit des Gesamtfahrzeugs eine wichtige Rolle.

Die breite Anwendung von Batteriesystemen in Hybrid- und Elektrofahrzeugen macht es aber auch erforderlich, die Chemische Sicherheit zu beurteilen und in das Sicherheitskonzept zu integrieren. Letztendlich müssen auch die Mechanische Sicherheit und ihre Schutzwirkung gegenüber äußeren Einflüssen betrachtet werden. Darüber hinaus verpflichtet das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) den Hersteller eines Produkts auch den „vorhersehbaren Fehlgebrauch“ zu berücksichtigen.

„Die Akzeptanz einer neuen Technologie ist entscheidend von ihrer sicheren Handhabung abhängig. So ist auch die Elektromobilität untrennbar mit dem Thema Sicherheit verbunden. Die Komplexität der Elektromobilität macht eine gesamtheitliche Betrachtung aller relevanten Sicherheitsaspekte unerlässlich“, betont Michael Vogt, Product Manager E-Mobility/Functional Safety beim SGS-TÜV. „Daher setzt der SGS-TÜV im Rahmen seines Dienstleistungsangebots für Elektromobilität auf eine integrale Sicherheitsbetrachtung und Prüfung der Elektrischen, Chemischen und Mechanischen Sicherheit von Batterien sowie der elektrischen/elektronischen Komponenten und Systeme.“

Der integrale Sicherheitsansatz des SGS-TÜV unter Berücksichtigung relevanter Normen erstreckt sich auf das komplette Dienstleistungsspektrum mit Prüfung, Zertifizierung, Sicherheitsanalytik, Beratung und Schulung bis hin zur Homologation.

Die Kompetenz der Ingenieure vom SGS-TÜV basiere „auf zahlreichen Projekten als Entwicklungspartner bei Elektro- und Hybridfahrzeugen mit namhaften Automobilherstellern und Zulieferern“, hebt Michael Vogt hervor. Auch bei der „gerade entstehenden und noch dynamischen Standardisierungslandschaft“ profitierten die Kunden „vom Fachwissen des SGS-TÜV und dessen aktiver Mitarbeit bei der Entwicklung von Normen“.

Die angebotenen Services decken sowohl die Komponenten-, System- als auch Fahrzeug-Ebene ab und adressieren die Bedürfnisse aller Prozessbeteiligten, vom Zulieferer bis zum OEM.

Die SGS-TÜV GmbH, ein Unternehmen der SGS-Grupppe und des TÜV Saarland e.V. (kurz: SGS-TÜV) mit Niederlassung in München, ist ein Joint-Venture der SGS-Gruppe und des TÜV Saarland e.V. mit derzeit etwa 200 Mitarbeitern an neun Standorten. Die SGS-Gruppe ist nach eigenen Angaben „der weltgrößte Prüfdienstleister“ und beschäftigt global 59 000 Mitarbeiter. Das Unternehmen leistet Unterstützung in den Bereichen Industrial Services, Environmental Services, Consumer Testing Services, Systems & Services Certification sowie Automotive. (av)