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Sharp kündigt pünktlich zur Electronica 2008 eine kleine Neuheit an: Den wohl so ziemlich größten LCD-Monitor, der zu haben ist. In Zahlen: 108 Zoll oder rund
2,8 Meter Bilddiagonale, ca. 250 Kilogramm schwer. Der Riesenbildschirm hat eine Lieferzeit von rund drei Monaten.
Überwiegend eingesetzt werden soll das rund 150.000 Euro kostende Gerät im Bereich e-Signage, einige Displays wurden dafür bereits in Shanghai aufgestellt. Neben diesem beeindruckenden Highlight kündigt Sharp für diesen Einsatzbereich auch Geräte mit 82 Zoll im Portraitformat an (1,8 Meter hoch, 1,01 Meter breit).
Nicht zuletzt für diese Anwendungen wird derzeit die neue Fabrikation der zehnten Generation namens Sakai City gebaut: Hier werden ab März 2010 Glassubstrate mit einer Größe von 2,85×3,05 Meter hergestellt, optimiert für 40-, 50- und 60-Zoll-LCD-TV, wobei die Fertigung parallel Panels und Solarzellen produziert.
Die Kapazität soll nach einer Beteiligung von Sony mit 34 Prozent bereits zu Beginn 72.000 Sheets pro Monat betragen.
Auf jeden Fall sind LCD nach wie vor ein hoch spannendes Produkt: „Es braucht ein wirklich flexibles Design der Displays, weil jede Applikation ihre ganz eigenen Anforderungen besitzt“, so Maximilian Huber, CEO von Sharp Microelectronics Europe. „Deswegen gehen wir in der Organisation auch weg von der rein Produktgerichteten- hin zur applikationsgerichteten Entwicklung.“
Wichtige Bereich seien hier für Sharp neben Grundlagen wie die LED-Technologie Anwendungen wie e-Signage, Automotive Displays und Industriehandhelds inklusive Medical Devices. (uns)