Der Sicherheits-Mikrocontroller basiert auf Flash-Technologie und wird in Kürze in Massenstückzahlen produziert. Dabei scheinen die Details dieses Produkts so geheim zu sein, dass Texas Instruments in seiner Pressemitteilung zum Thema nicht einmal den Namen des Halbleiters angab.

TI und Conti: Gemeinsamer Sicherheits-Controller auf ARM-Basis

TI und Conti: Gemeinsamer Sicherheits-Controller auf ARM-Basisall-electronics.de

Fest steht allerdings, dass der Sicherheits-Mikrocontroller auf der auch für den allgemeinen Markt erhältlichen Hercules-Familie beruht. Continental nennt das Produkt Processor for Advanced Control in Electronic Braking Systems (PACE). Es dient als Grundlage für die ESC-Systeme (Electronic Stability Control) der Reihe MK 100 von Continental. Sowohl beim Entwicklungsablauf als auch bei der Chip-Architektur orientierte sich das Entwicklungsteam an den Normen ISO 26262 und IEC61508, um so eine direkte Integration in sicherheitsrelevante Systeme zu ermöglichen. Die Mikrocontroller  enthalten zwei isolierte, im Lockstep-Modus arbeitende ARM-Cortex-Cores und sind darüber hinaus mit diversen Sicherheits-Features ausgestattet.

Conti will die MK-100-Familie so skalieren, dass die Produkte für unterschiedliche Funktionalitäten zum Einsatz kommen könnenbeispielsweise für den aktiven Rollover-Schutz, als Stabilisierungsassistent für Anhänger, Berganfahr-Assistent etc. In punkto Performance ist dabei eine Skalierung vom High-End- bis zum Einsteiger-Fahrzeug möglich.

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TI und Continental haben bereits seit 15 Jahren gemeinsam Technologien für Sicherheits-Produkte im Auto entwickelt.