Der zweite alljährliche Report zeigt, dass deutsche Unternehmen kräftig in die Cloud-Nutzung investieren. 94 Prozent der deutschen Befragten nutzen demnach bereits Cloud-Dienste. Im Schnitt soll es nur noch 27 Monate dauern, bis die komplette Transformation zu einem rein Software-definierten Rechenzentrum abgeschlossen sein soll.

Das Vertrauen in Public Cloud-Services verbessert sich von Jahr zu Jahr. 87 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer berichten, dass ihr Unternehmen in den letzten zwölf Monaten Vorbehalte gegenüber der Cloud verloren hat. Trotz der wachsenden Akzeptanz sind jedoch noch nicht alle Sicherheitsbedenken ausgemerzt, denn fast die Hälfte der deutschen Befragten meinen, bereits Sicherheitsvorfälle zweifelsfrei auf Inhalte aus cloud-basierten Anwendungen zurückgeführt zu haben. Am meisten vertrauen deutsche Unternehmen der Private Cloud – 88 Prozent würden ihr sensible Daten anvertrauen.

„Die Public Cloud löst sich langsam von ihrem Ruf als Unsicherheitsfaktor. 63 Prozent der deutschen Unternehmen vertrauen inzwischen darauf, dass ihre Daten hier sicher sind. Letztes Jahr waren es nur 49 Prozent, was zeigt, dass dieses Cloud-Modell weiter salonfähig wird. Es gilt aber weiterhin, Aufklärungsarbeit zu leisten“, so Hans-Peter Bauer, Vice President bei Intel Security.

Insbesondere gilt es laut der Intel-Studie, die Mitarbeiter für das Thema Sicherheit zu sensibilisieren und in Sicherheitsfragen zu schulen. Mehr als die Hälfte der befragten Deutschen gaben nämlich an, dass mangelnde Sicherheitskenntnisse die Cloud-Einführung in ihrem Unternehmen in der Vergangenheit bereits eingeschränkt hätten.