Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender von Sick: "Wir fühlen uns für die Anforderungen von Märkten und Kunden bestens gerüstet."

Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender von Sick: „Wir fühlen uns für die Anforderungen von Märkten und Kunden bestens gerüstet.“Sick

Der Umsatz erreichte im Geschäftsjahr 2012 mit 971,3 Millionen Euro einen neuen Höchststand. Er lag um 7,6 % über dem des Vorjahres. Auch der Auftragseingang in Höhe von 994,9 Millionen Euro übertraf den letztjährigen Rekordwert – hier um 7,9 %. Noch stärker zugelegt hat das Konzern-Jahresergebnis: Es stieg um 13,3 % auf 58,9 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag das Ergebnis mit 84,1 Millionen Euro dagegen um 0,8 % über dem Wert des Vorjahres. Grund hierfür sind im Wesentlichen die Kosten für den weiteren Ausbau der Forschung und Entwicklung sowie des weltweiten Vertriebs. Hinzu kamen organisatorische Anpassungen der Strukturen für die Zukunft, insbesondere die Verschmelzung der Sick Maihak GmbH mit der Sick AG zum 1. Januar 2013.

Wachstum nach Region

Der asiatisch-pazifische Raum war trotz etwas geringerer Zuwachsraten auch im Jahr 2012 der wichtigste Wachstumsmarkt für den Konzern. Ein Umsatz von 172,4 Millionen Euro entspricht einem Zuwachs von 16,6 % gegenüber dem des Vorjahres. Großen Anteil an dieser Entwicklung hat der Ausbau der ‚Regional Product Center‘ in Singapur und Malaysia: Sie ermöglichen dem Unternehmen, die regionalen Märkte mit vor Ort hergestellten und auf regionale Bedürfnisse zugeschnittenen Produkten beliefern zu können. Die gleiche Strategie verfolgt der Sensorhersteller in der Region Nord-, Mittel- und Südamerika, wo er das Regional Product Center in Minneapolis ausgebaut und ebenfalls Umsatzwachstum erzielt hat: Mit 188,7 Millionen Euro übertrifft der Umsatz des Geschäftsjahres 2012 den Vorjahreswert um 8,2 %. In Deutschland stieg der Umsatz um 7,9 % auf 233 Millionen Euro.

Der Umsatz in der Region Emea dagegen wuchs vergleichsweise wenig: Er lag mit 377,2 Mio. Euro um 3,2 % über dem Vorjahreswert. Vor allem die zurückgehende Nachfrage aus einigen europäischen Ländern, allen voran Italien, macht sich hier bemerkbar.

In die Zukunft blicken

Die Prognose für die Entwicklung des Sick-Konzerns im Jahr 2013 fällt trotz der verhaltenen Geschäftsentwicklung im ersten Quartal vorsichtig optimistisch aus. Das breite Produkt- und Serviceportfolio und seine weltweiten Präsenz bringt die Unternehmensführung zu dem Schluss, den Anforderungen der Kunden nach intelligenten Automatisierungslösungen auch in Zukunft gerecht werden zu können. Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender von Sick, führt aus: „Für das laufende Geschäftsjahr gehen wir aufgrund der derzeitigen konjunkturellen Entwicklung von einem einstelligen Wachstum aus. Jenseits dieser wirtschaftlichen Berg- und Talfahrten fühlen wir uns mit unserem innovativen Produkt- und Leistungsportfolio und unseren kompetenten Mitarbeitern für die Anforderungen von Märkten und Kunden bestens gerüstet.“